Beiträge von rebiger

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    Aaaaah, jetzt verstehe ich alles.


    Also: Mir ist durchaus bewusst, dass es innerhalb des Begriffes "Fan" gewisse Abstufungen gibt, was das Engagement und das Mitfiebern angeht. Der eine ist 34er, der andere guckt am Fernsehgerät, dem nächsten macht es nichts aus, die Ergebnisse erst montags nachzulesen. Aber alle sind Fans, und die Abstufungen machen keinen Fan zu einem besseren oder schlechteren.


    Ich mag es nicht, wenn Menschen anfangen zu vergleichen, wer denn nun der größere Fan sei. Bin ich im Vergleich zu einem, der das nicht tut, ein größerer (und besserer) Fan, weil ich alle Spiele im Stadion sehe und mir drei Trikots pro Saison kaufe? Nein. Denn vielleicht hat der andere Fan einfach nicht die Zeit oder die finanziellen Mittel. Und über den soll ich richten? (Und GANZ VIELLEICHT sagt er sich sogar: Die können mit meinem Geld eh nicht umgehen, das werfe ich denen nicht hinterher. Die müssen lernen, mit weniger auszukommen. Ich tu den also etwas Gutes, wenn ich keine Trikots kaufe. ;))
    Bin ich im Vergleich zu nicht podcastenden Fans ein besserer Fan? Nein. Auch hier: Vielleicht fehlt anderen die Zeit, das Geld oder sie mögen sich schlicht nicht der Masse präsentieren. Aber das macht sie nun mal nicht zu schlechteren Fans.

    Darum geht es mir.


    Wenn ich also in Foren lese, dass die, die nicht das Engagement an den Tag legen können oder wollen wie andere, nicht so große Fans sind, möchte ich ihnen gern etwas Ungezogenes ins Gesicht sagen.


    Zu Beispiel 1: Ich gebe zu, dass meine Aussage gerade im Hinblick auf dieses Beispiel extrem unglücklich erscheint. Sie entstand aus dem "Ärger" über solche Bewertungen und hätte seriöser formuliert werden sollen. Gleichwohl ist es aber so, dass ich mich frage, warum ich mit solchen Typen meine Zeit vergeuden soll, die der Meinung sind, sie wären ein besserer Fan als ich, nur weil sie öfter im Stadion sind. Sie kennen die Hintergründe des Fernbleibens nicht und urteilen wider besseren Wissens. Finde ich kacke.


    Zu Beispiel 2: Würde ich das sagen und du sagtest "Nein", würde ich sagen: "Oh, dann habe ich das falsch interpretiert/falsch verstanden. Sorry." Und schon wäre alles gut. :-)

    Ich kenne Boldt und Hecking nicht gut genug um zu mutmaßen, wer kommen könnte. Ganz subjektiv freuen würde ich mich, wenn RvD bliebe, dazu unbekümmerte Spieler wie Jatta und Wintzheimer. Auf Spieler wie zum Beispiel Sakai, die wahnsinnig lange für eine Eröffnung brauchen und im Zweifel eher den Rückpass spielen, könnte ich verzichten.

    Das ist wohl so Hoobs, ich weine ihn keine Träne nach... konnte den Hype um seine Person eh nie verstehen...

    Ich schon. Ich habe ihn sogar teils mitgepflegt, denn PML war in den vergangenen Jahren einer der wenigen 100%-Profis. Er ging immer ans Limit und hat sich nie beschwert, wenn er auf der Bank oder Tribüne saß. Noch nichtmal, als er verliehen wurde.

    Hallo Louie, lieben Dank für Deinen epischen Post. Um ehrlich zu sein: Ich weiß gar nicht genau, was jetzt Dein Kritikpunkt an meiner Aussage ist, zumal ja auch die Frage fehlt, die Du angekündigt hast. 😀

    Ein Fan ist ein Fan, egal wieviel er in den Klub investiert. Da sind wir uns einig und das ist die Hauptsache.

    Vielen Dank übrigens für Dein Lob! ☺️

    Moin Ideendiebstahl,
    und vorab schon mal vielen Dank für die Kritik und das Auseinandersetzen mit unserem Podcast.
    Ich werde nicht in dieser Deiner epischen Länge antworten können, sondern greife mir ein paar Punkte heraus.

    Die Aussage "Wir sind Fans, keine Experten" ist ja eher so ein Running Gag. Er stammt aus dem Reingemacht-Podcast und Hoobs hat ihn hierüber transportiert. Wenn wir diesen Spruch bringen, dann weisen wir - so interpretiere ich das für mich - auf eine einzige Sache hin: Das, was wir gleich sagen, sagen wir ohne jegliches Hintergrundwissen oder die Hinzunahme geheimer Quellen. Mehr nicht.

    "Ich selber würde mich als säkularisierten Fan bezeichnen. Ich freue mich bei Siegen und ärgere mich bei Niederlagen. Fußball macht mir Spaß und ist angenehme Unterhaltung. Gleichzeitig lasse ich den HSV nie und nimmer so nah an mich ran, dass eine Niederlage meinen Tag bzw. mein Wochenende versauen würde."
    Da sind wir uns zu 100% einig, genauso denke und fühle ich auch.


    "In sozialen Medien wird oft darüber diskutiert, was denn nun ein "echter" Fan sei."

    Das finde ich immer ganz, ganz furchtbar. Ohne jetzt etymologisch den Begriff "Fan" zu untersuchen: Fan ist jemand, der den HSV mag. In welcher Form man den Klub unterstützt - mit Anwesenheit, Geld, einem Podcast oder Blog oder was auch immer - muss jeder für sich selbst bestimmen dürfen, ohne dass er von anderen an den Kopf geworfen bekommt, er sei kein echter Fan. Ich gehe noch weiter: Wer so etwas sagt, hat wenig davon verstanden, was es heißt, ein Fan zu sein und nach meiner Ansicht auch nichts in der HSV-Fanszene zu suchen. Solche Typen brauche ich nicht.


    "Und genau diese Balance zwischen gesunder Gelassenheit oder Lockerheit (dem Spaß am Fußballgeschäft) und einer gewissen kritischen Distanz oder dem Blick für größere Zusammenhänge hat den "Nur der HSV Podcast" jahrelang auszeichnet."

    Sehe ich genauso, weshalb ich mich auch sehr darüber gefreut habe, als Hoobs damals auf mich zugekommen ist und gefragt hat,ob ich mir vorstellen könnte, das Ding gemeinsam zu rocken. Dieses "Infotainment", so möchte ich es mal nennen, war aus meiner Sicht einzigartig. Ich finde übrigens nicht, dass der Podcast davon etwas verloren hat - eventuell hat es sich aber verändert, was normal ist, wenn es nun zwei statt einem Podcaster sind. Ich bringe mich eben auch ein, und das verändert das gewohnte Konstrukt. Manche schätzen das, manche nicht, beides ist vollkommen in Ordnung. Aber in der Gesamtheit finde ich, dass die Struktur gleich geblieben ist. Dass wir auch mal schwächere Folgen produzieren, ist normal - heißt aber auch, dass andere Folgen besser sind. :-)
    In der abgelaufenen Saison - und das hat jetzt mal gar nichts mit dem HSV zu tun - gab es leider sehr häufig auch Dinge im privaten Bereich, die das podcasten schwerer gemacht haben. Das mag auch ein Grund für einen eventuellen "Leistungsabfall" gewesen sein.



    Habe ich nicht so aufgefasst. 😀 Ich habe das ja auch so gemacht, dennoch „musste“ ich in all den Ligen meine Platzierungen nachsehen, dann waren dort ewig Nachrichten von Mitspielern, die Ergebnisse kommentiert haben etc.

    Ich muss gestehen, dass ich weder sein Buch gelesen noch seinen Podcast gehört habe. Und es auch nicht vorhabe. Das hat nichts damit zu tun, dass er Dinge anspricht, die weh tun. Solche Leute braucht es.
    Mir ist er zu nah an Lord Voldemort dran und das, was ich mit dem erlebt habe, macht es mir madig. Deshalb blende ich Jovanov aus, was im Grundsatz schade, aber für mich nicht zu ändern ist.

    Moin Doublecc1, danke für Deinen Post. (Auch Dir, lieber 10pml.)


    Dass Dich das mit den vielen Änderungen nervt, kann ich gut verstehen. Glaube mir, wenn ich sage: Wir haben wir uns auch damit schwergetan, aber wir würden jede Entscheidung genau so wieder treffen. Ohne jetzt näher ins Detail gehen zu wollen: Mal reagierten wir auf Hörerkritik, mal waren wir selbst unzufrieden mit gewissen Rubriken und wie sie sich entwickelt haben. Und mal - und das betrifft die Unregelmäßigkeit des Erscheinens - kommt das wahre Leben dazwischen, das uns so manchen Strich durch die Planung gemacht hat. Und ganz nebenbei - das gebe ich gern zu - gab uns der Saisonverlauf auch wenig Motivation.

    Wer meine Podcasts bisher verfolgt hat, weiß: Ich probiere gern Neues aus. Insofern bin ich wenigstens dahingehend konsequent, dass ich Veränderungen gern annehme. Es muss halt Spaß machen - zwanghaft an Strukturen festhalten geht zu Lasten der Qualität.

    Sehe ich ähnlich wie Krischan. Wollen doch mal sehen, wen unsere Späher so entdecken.

    Lasogga darf schon deshalb keinen neuen Vertrag bekommen, weil Bobby Wood zurückkommt. Zwei Großverdiener auf der Position mit überschaubaren Erstligaleistungen? Kann sich der HSV kaum erlauben.

    Starke Ausführung!