Beiträge von shochi

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    das Comeback von Jung wird von vielen Seiten gefeiert (ich freue mich natürlich für ihn!), die eiphorieähnliche Freude kommt mir aber etwas so naiv vor wie “wir haben endlich das Wunderwaffen wieder in der Hand, die Defensive erlöst“. Dabei gab's durchaus kritische Meinungen in der letzten Saison zu seiner Leistung.

    Auf jeden Fall habe ich nicht die Erinnerung, dass er vor seiner Verletzung wie ein Santos oder ein Pollersbeck positiv bewertet war.


    Wie schätzt Ihr seine Leistung grundsätzlich?

    Wird der Schritt zum direkten Aufstieg durch sein Comebach wirklich wahrscheinlicher?

    Ich bin gespannt auf Eure erfahrenen Augen.

    "Da wo ganz schnell ganz viel Geld zu verdienen ist, da werden sich immer zwielichtige und moralisch abgestumpfte Personen angezogen fühlen." Bis vor einer Minute hatte ich die Aussage nicht mit dem Profifussball verbunden. Aber jetzt...........

    Die Funktionäre von Fußballclubs sowie der Dachverbände, ja. Diejenigen jüngeren Fußballspieler mit der Zielsetzung, eines Tages Profi zu werden, können's nicht, zum Glück. Denn, dafür braucht man eine völlig andere Qualifikation als wenn man sonst eine mafiöse Laufbahn einschlagen will ;) Die Verführung von Geld (und Macht) kann nur dann erfolgen, erst wenn man auf der Karriereleiter in der Profiwelt gewissermaßen hochgeklettert ist.


    Entfremdung, Maßlosigkeit an Kommerzialisierung und moralischer Verfall der Fußball- u. Sportwelt:


    Die Olympischen Spiele verfolge ich zB seit ca. 20 Jahren überhaupt nicht, weil ich als ehem. Sportaktive wegen der ganzen betrügerischen lächerlichen Glamourösität keine Freude mehr dran habe. Ich reagiere auf jeden, der mir begeistert von der Eröffnung oder von diversen Wettkämpfen erzählt, nur mit Achselzucken und nüchterner Miene.

    Daher kann ich viele von Euch, die seit Jahrzehnten den HSV sportlich und emotional intensiv verfolgen, durchaus gut verstehen, wenn ihr eines Tages dem Club und der Fanszene den Rücken kehrt.


    So emotions- und teilnahmslos bin ich auch täglich, wöchentlich und monatlich, wenn meine Twitterfollower in der TL alle anderen BL-Spiele o.ä. live gucken und allesmögliche twittern. Ich schaue mir nämlich (fast) keine Spiele an, in denen der HSV nicht spielt. Die ganze Fußballwelt als Hobby raubt zu viel Energie und Zeit. Ich habe auch andere Beschäftigungen, die viel wichtiger sind als Hoeneß oder Messi.

    Bei mir zählt das Sportliche. Die ganzen Ärger und Aufregungen um z.B. Montagsspiele, Verteilung von Fernsehgeldern oder die Korruptionen von Fußballfunktionären sowie Schiedsrichtern ignoriere ich aus purem Pragmatismus komplett. Ob es politisch korrekt ist oder nicht, sei dahingestellt. Mein kleiner Widerstand ist, dass ich für die vertragsgebundenen Sportsender kein Geld ausgebe (Ausnahme: HSV.tv).


    Mir ist beim Beschäftigen mit dem Thema HSV neben dem Sportlichen der soziale u. regionale Aspekt das Entscheidende. Meine Ortsgebundenheit - auch ohne Abschlach liebe ich Hamburg sehr! - und der Kontakt mit so vielen Menschen aus vielen Ecken der Gesellschaft, die ich sonst nie kennenlernen würde, sind zwei große Motivatoren.


    Einmal hat mir HeLuecht gesagt, sinngemäß etwa so (wenn falsch, bitte um Korrektur), wenn man sich in Hamburg für Fußball und HSV interessiere, könne man's auch in der Regionalliga. Obwohl ich mir von Herzen wünsche, dass der HSV all die Krisen übersteht und langfristig zur 1. Liga gehört, werde ich wohl meine Grundinteresse am Club nicht verlieren, auch wenn im schlimmsten Fall der Club die Insolvenz anmelden, im Zuge des Verfahrens z.B. Abschied vom Volksparkstadion nehmen u. in die Wolfgang-Meyer-Sportanlage einziehen würde.


    Das mit Hollerbach regt mich natürlich auf. Dass dies branchenüblich ist, spielt im Angesicht der heiklen Wirtschaftslage keine Rolle. Auch die Mitarbeiter, an denen Geld zu Weihnachten so gespart wird, tun mir echt leid. Wenn Hollerbach tatsächlich, wie er's beim Amtseintritt betont hat, die Raute im Herzen trägt, kann er ruhig ein- oder zweimal auf die 45.000€-Prämie verzichten zugunsten der HSV-Mitarbeiter. Abzüglich der Steuern bliebe ihm eh ca. die Hälfte davon übrig. Bei seiner Einkommenklasse trotz Arbeitslosigkeit vorher machen 20.000€ oder 50.000€ netto Zusatzeinnahmen den Kohl nicht fett. Eben aus dem Grunde war Bruchhagen sicherlich leicht gefallen, auf einen Teil seines Gehaltes zu verzichten.


    Ich war zwar entsetzt darüber, als ich das veröffentlichte P/L gesehen habe, dass die Personalkosten trotz der Krise immer noch so hoch sind, sogar mehr Mitarbeiter tätig sind als im Vorjahr. Jedes Unternehmen hätte längst den unbequemen Trumpf gezogen. Die HSV-Mitarbeiter arbeiten gewiss gerne da aus emotionaler Bindung als Fan, dennoch müssen sie sich darüber im klaren sein, dass der gern gesehene TV-Studiogast Bruchhagen halt nicht so weise war wie die Medien ihn darstellen und der Job-/Stellenwechsel für die eigene finanzielle Absicherung unausweichlich bis ratsam ist.

    Ja. Ärgerlich ist es wirklich. Ein Fußballclub, der den Traum der Fans verwirklichen soll, vergraut die Fans auf bittere Art und Weise.


    Trotz allen, lieber Fast-Nachbar Hoobs (wir hätten beinah den Hinterhof geteilt - ich wohne nämlich im benachbarten Block von Dir), ich hoffe auch, Du bleibst daran.

    Angestellte 220 (205) (185)

    Lizenzspieler 35 (31) (31)

    Vertragsamateure 46 (49) (46)

    Gewerbliche Mitarbeiter 11 (11) (9)

    Summe 312 (296) (271)

    diese Ststistik hat mich richtig stützig gemacht. Wie blauäugig und naiv ist Wettstein? (+ Hoffmann

    Wollten sie die Organisazion nicht schlanker machen?

    Mich würde brennend Interessieren wie ihr das seht!!??

    Zwei meiner Bekannten, die selber mal in der Fußballwelt waren (1x Ex-Trainer in der RL, 1x Ex-Bundesliga-Spieler...einer von Werder Bremen, übrigens) sagen dasgleiche.


    Nun, wie sind Hannover 96, Stuttgart usw. aufgestiegen?

    Wie haben sie's geschafft?

    Nun, es dürfte seine Zeit gedauert haben, die Modalitäten der Vertragsauflösung auszuverhandeln. Kann mir vorstellen, dass der HSV um jeden Preis einen Gang vor die Gerichte und damit weiteren Presserummel vermeiden wollte.

    Da ich nicht wenige “Hoffmann-Verschwörungstheoretiker“ (Hoffmann arbeitet längst daran, Peters u. Titz rauszuwerfen, mit Hilfe von Becker) im Internet finden, die Titz jetzt am Strang sehen, war der Einfall, ob dieses Timing auch gewollt inszeniert...Gottgott 🙄 dass Beide sich die Niederlage wünschen zugunsten ded Trainererchsels, so destruktiv können sie nicht sein.

    Meine Überlegung über den Hintergrund für den hohen Anteil der Mitgliederzahl an der Einwohnerzahl bei Effzeh:


    1. Allgemein höheres Interesse an Fußball, dies verstärkt durch die Dichte namhafter Clubs in der Region.

    2. 1. erhöht das Bedürfnis nach dem Bekennen zu einem Club in konkreter Form.

    3. 2. verkoppelt mit wirtschaftlichen Interessen „Ohne Effzeh und Karnevalverein kein Netzwerk & keine Aktivität in der Gesellschaft“.
    Ich kenne etliche Kölner, die ernst meinen, mit der Mitgliedschaft & Zugehörigkeit bei Effzeh/Karnevalverein funktioniere vieles in Köln sozial und beruflich viel, viel einfacher. Andersum: Ohne sie kein soziales Leben.


    4. Mentalitätsfrage. Vorzug für "Spaß, Leidenschaft" und kollektive Events (daher: Karneval [mag ursprünglich regiliös motiviert sein, heute sind Menschen weitgehend säkularisiert] - oder Fußball).


    Vielleicht wäre die statistische Auswertung folgender Faktoren auch interessant:


    - Anzahl der ortsansässigen Fußballclubs, deren Mitgliederzahl und Ligazugehörigkeit.

    (möglicherweise fängt Effzeh tatsächlich so viele Mitglieder und Interesse ein, dass die anderen Clubs weniger aktiv und deren Aktivität viel kleiner sind als zB die Clubs in Hamburg außer St.Pauli)


    - Allgemeine Interesse der Bevölkerung und "der Grad der Interesse" (Null < nur das Spielergebnis gucken < Sportschau reicht < ab und zu fernsehen < jedes Spiel fernsehen < ab und zu zum Stadion gehen < regelmäßiger Stadionbesuch < DK-Besitzen < Auswärtsspiele besuchen, OFC- u/o Ultras-Mitgliedschaft, aktive Teilnahme an ehrenamtl. Tätigkeiten, Spendenbeträge u. Häufigkeit), diese Statistiken bundesweit nach Regionen.


    Ich tippe mal ohne Recherche nur intuitiv darauf, dass es zwar in und bei Hamburg recht viele bis abartig viele HSV-Interessenten gibt, aber die Anzahl derer, die Mitgliedschaft erwerben, im Vergleich zu den anderen Regionen verhältnismäßig wenig ist.

    Dabei dürfte mögl. auch die Wertvorstellung eine gewisse Rolle spielen.

    Rein statistisch geben mehr die Süddeutschen mehr Geld aus fürs Essen, sowohl zum Verzehr zu Hause als auch zum Auswärtsessen, als die Norddeutschen.

    Durchaus vorstellbar ist's, dass weniger Norddeutsche bereit sind, auch für den Posten "Mitgliedschaft eines Fußballclubs" Geld auszugeben als die Süddeutschen - das ist rein hypothetisch.



    Aufgrund dieser vielschichten Überlegung fand ich bereits den Ausgangstweet seicht, damit nicht zum Ernst-Nehmen.


    Sollte übrigens das Verhältnis Mitgliederzahl : Einwohnerzahl ein so entscheidender Faktor dafür sein, auf den eigenen Club stolz zu sein, wäre für mich der geilste Club Erzgebirge Aue: 7314 Mitglieder (Stand Okt 2018) : 16.012 Einwohner (Stand: Dez 2017) :-P

    Schade, dass ich am Tag des Auswärtsspiels noch in Tokio auf glühenden Kohlen sitze.

    Die Luft wird bereits verflucht dünn.

    Vielleicht weißt Du - mein walking HSV-dictionary :) -, stehen die BILD und der Sender "Sport 1" nah zueinander?

    Der Sender schreibt auffällig öfter und schneller Negativzeilen über den HSV.

    ... und gerade will ich ein Fazit ziehen, da kommt Toooooorodde <3

    Eine saublöde Frage, verzeih mir. Da ich aus zeitlichen Gründen grundsätzlich keine Spiele gucke, wo der HSV nicht spielt, habe ich natürlich weder Ahnung noch einen Blick darauf, wie in der jeweiligen Saison der jeweilige Club spielt/gespielt hat.


    Was war/en der/die Grund/Gründe, weshalb Effzeh in der letzten Saison so grottenschlecht gespielt hat?? Ich will Euch Fans auf keinen Fall veräppeln.

    Jetzt schon die ganze Leistung komplett der ersten Spieltagen und damit auch meistens im gleichen Zusammenhang die Spielidee von Titz in Frage zu stellen, finde ich sehr gewagt.

    Aus meiner Sicht macht das keiner in diesem Forum.

    "critical thinking" hat mit dem destruktiven Negativismus nichts zu tun.


    Je nach Gesichtswinkel und Analysenfreudigkeit fällt einem vielleicht mehr Schwachstellen oder fragwürdige Dinge auf als einem anderen. Dann ist es die Frage, ob/inwieweit man mit der kritischen und analytischen Betrachtung Dritter psychisch distanziert und differenziert umgehen kann.


    Ich finde dieses Forum ausgesprochen angenehm :)

    Keiner schreibt so hysterisch, panisch, sarkastisch, verbittert, herrisch u/o selbstherrlich wie sonst...*erübrigt*


    (Eigentlich wollte ich hier nur ein stiller Leser sein, um von Euch allen vieles zu lernen, da ich in Sachen HSV & Fußball kaum was zu sagen habe.)

    Danke für die Auflistung!

    Was mir in den Diskussionen nicht nur der letzten Tage allerdings viel zu kurz kommt, ist die Tatsache, dass der HSV sich zunehmend weniger echte Torchancen erarbeitet, dass es schlichtweg offensiv nicht läuft, gerade wenn man sich in dem Zusammenhang auch die Ballbesitzquote anschaut.

    Mich persönlich bedrückt eher dieser Punkt zunehmend.

    Der HSV mußte sich nach dem Abstieg von vielen Spielern trennen (an sich positiv) und sie durch die neuen, wesentl. jüngeren Spieler ersetzen.

    Das heißt, von der individuellen Qualität der Spieler her und von der durch den großen Spielerwechsel entstandenen, neuen Gruppendynamik her ist das jetzige Team nicht mehr vergleichbar mit dem der letzten Saison.

    (allein aus dem Grunde betrachte/bewerte ich Titz in der letzten Saison getrennt von allen Spielen in dieser Saison.)


    Man hat zum Saisonbeginn gewußt, man braucht Zeit und Geduld, bis sich das Team formt.


    Die jungen u/o noch unerfahrenen Spieler im Kader müssen möglichst schnell Spielerfahrung sammeln.

    Das bedeutet, daß sie möglichst oft eingesetzt werden.

    Dies ist mit der Bildung einer überwiegend aus Stammspielern bestehenden A-Elf nicht vereinbar - logischerweise.


    Nun, 6 Spiele innerhalb von 21 Tagen.


    Wenn ich die Kritiken an Titz lese, er hätte eine mit Stammspielern besetzte (Start)Elf bilden müssen und auf die Rotation verzichten müssen, wie soll's gehen (oder “hätte gehen sollen“) ?


    Dann wäre die Forderung, viele junge hungrige unerfahrene Spieler zu verpflichten, von Anfang an ein Quatsch voller Widersprüche.

    Das er Ständig wechselt

    Ich frag mich selber, ob Titz' Urteil zum Potential und zur tatsächlichen Können des jeweiligen neuen, jungen Spielers schon gefällt ist (in dem Fall wäre der ständige Wechsel ein Indiz für den Mangel an Vertrauen gegenüber Bates), - oder ob Titz sich selber noch in der Testphase aller erdenklichen kombinatorischen Möglichkeiten und aller jungen Spieler befindet, sich noch Zeit läßt und einfach nicht auf die feste A-Elf fixieren will und kann. Wenn das Letztere der Fall sein sollte, wäre der Eindruck, er hätte gegenüber bestimmten jüngeren Spielern wenig Vertrauen, rein psychologisch betrachtet, natürlich doof.


    Ich persönlich warte noch ab und trinke Tee :)

    ...im Prinzip hatte ich den gleichen Gedanken während des Spiels.

    Bsd. in den letzten 10 Minuten wurde ich das Gefühl nicht loslos: wann fällt die Guillotine herunter?

    Die ganzen Zuschauer im Gästeblock waren in der “Tabellenführer“-Count-Down-Stimmung euphorisiert...ich aber nicht.


    Mir erschien, als hätten die Spiele noch in der letzten Saison noch so ausgesehen, unsere Mannschaft spiele unter Titz endlich Fußball.


    Warum?


    Ist die jetzige Mannschaft einfach viel schlechter?

    (Individuelle Qualität insgesamt/das Team ist noch nicht eingespielt bzw. hat dich noch nicht richtig geformt - mitvielen neuen, wesentl. jüngeren Gesichtern geht es nicht so schnell)

    Oder war der AHA- & BOAH-Effekt unter Titz nach jahrelang destruktiven Spielweisen bis zur Amtszeit von Holler einfach immens - also eher die Frage unserer subjektiven Wahrnehmung?


    Ich freue mich dennoch darüber, daß wir nicht mehr immer verlieren.

    Wie viele Torchancen hatten unsere Jungs in der letzten Saison verwertet, im Gegensatz zu ihnen in dieser Saison, u/o wie oft wollte der Ball nicht ins Tor? Wie oft sagte Gisdol zähneknirschend den Satz?

    Glück & Zufall gehören auch zum Spiel.


    Ach, dieses Hobby HSV verkürzt mein Leben. Zu viel Aufregungen ;)