Julian Pollersbeck

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  • Vor Wochen wurde ja noch kolportiert, Polle hat ne Ausstiegsklausel über 5 Mio, wegen des Abstiegs.Laut mopo ist dem aber nicht so. Damit bestimmen wir den Preis. So ohne weiteres spuckt uns da keiner in die Suppe

    Wer seine Familie schlecht macht, der macht sich selbst schlecht

  • Das wäre ja auch dann der geilste Deal der ´Ära´ Todt gewesen. 4 Mio. € zahlen und eine Ausstiegsklausel reinverhandeln lassen, die minimal drüber liegt. Also eine klare und starke Nummer eins ist unabdingbar. Zudem passt Pollersbeck fußballerisch zu der Titzschen Ausrichtung. Im Grunde unverkäuflich. Klar, wenn jemand 20 Mio. € bietet okay. Aber die wird niemand bieten...

  • Ich glaube, Pollersbeck ist in der Kategorie "unverkäuflich". Da müsste wohl ein Angebot weit über 10 Mio kommen. Wir haben nur 3 Torhüter und Poller ist da mit Abstand die Nummer 1.

    Vorstand ist nur ein Titel. Ich bin hier mit meiner privaten und eigenen Meinung unterwegs.

  • Kahn huldigt Pollersbeck und dem HSV: „Sensationell“

    [...]

    Als Paradebeispiel für modernes Torwartspiel nannte Kahn den HSV in Person von Julian Pollersbeck, der unter Trainer Christian Titz bei eigenem Ballbesitz als eine Art „Libero“ 30 Meter vor seinem Tor permanent anspielbar ist. „Wir haben wahnsinnig viele Spiele gegen tief stehende Mannschaften gesehen. Da hat es schon Sinn, wenn der Torwart herausrückt und am Spielaufbau teilnimmt, sodass der Sechser nicht abkippen muss, sondern nach vorne gehen kann“, analysierte Kahn, der damit das Spiel von Pollersbeck beschrieb, wie er selbst lobend erwähnte. „Der Hamburger SV spielt genau das mit Pollersbeck sensationell. Davon haben wir bei der WM ein bisschen wenig gesehen, also der Entwicklung zum Torspieler.“

    Wie bewertet ihr solche Lorbeeren vom Titan?

    Hallo, mein Name ist Simon, aber meine Freunde nennen mich Simon.

    - Simon, the Sorcerer

  • Er hat ja recht, der Herr Kahn. In meinen Augen haben viel Top-Team zu wenig Inspiration gezeigt...

    Vorstand ist nur ein Titel. Ich bin hier mit meiner privaten und eigenen Meinung unterwegs.

  • Er hat ja recht, der Herr Kahn. In meinen Augen haben viel Top-Team zu wenig Inspiration gezeigt...

    Vielleicht fehlt der Mut zum probieren bzw Risiko.


    Bei Titz wissen wir ja, warum er so spielt. Wenn nicht, such ich noch mal den/einen Artikel diesbezüglich raus.


    Zu meiner Ausgangsthese: Bei der WM hat es sich auch gezeigt: Deutschland und Spanien, die durchweg auf Sicherheit und Bewährtes gesetzt haben, sind gescheitert. Zum Fußball gehört meines Erachtens auch mal ein Risiko bzw der Mut für neues.

    Hallo, mein Name ist Simon, aber meine Freunde nennen mich Simon.

    - Simon, the Sorcerer

  • Deutschland und Spanien sind gescheitert, weil sie ihre Chancen nicht genutzt haben. In Brasilien haben wir eine bessere Chancenverwertung gehabt.


    Und Risiko...

    ... geht Titz prinzipiell nie. Er fordert zwar Mut und akzeptiert 'Fehler' im 1 gegen 1, aber die Defensive Absicherung soll und muss jederzeit gewährleistet sein. Das dauert, bis die Spieler das verinnerlicht haben.


    Bei der Zwoten konnte er die Zahl der Ball Verluste in der Vorwärtsbewegung gegenüber Vorgänger Kunert drastisch reduzieren. Und wenn, dann funktionierte die Absicherung auch zunehmend besser.


    Die Konter Anfälligkeit bei den Profis ist nach wie vor noch signifikant. Aber Leute wie Moritz haben bisher ja auch kaum etwas von dem verinnerlicht, was Titz möchte. Nicht umsonst erwähnte er, dass ihm der Kopf während des Trainingslager in Österreich mehr als einmal rauchte. Und man erinnere sich an die Aussagen von Matti Steinmann, der lange wie der Ochs vorm Berg da stand bis es dann irgendwann klick machte und er gegen Hertha den ganzen Laden dirigierte.

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    In einer Zeit, die nach dem Lehrsatz lebt, dass maximaler Lustgewinn dadurch zu erzielen ist, dass man sich ausruht, bevor man sich angestrengt hat, in einer solchen Zeit muss man absteigen und nicht aufsteigen.

  • Das System ansich ist gar nicht so anfällig. Aber man muß es konzentriert spielen. Ein Passfehler im eigenen 16er ist nunmal gefährlicher, als im gegnerischen 16er.

    Also ist das Problem wohl eher, die Spieler immer wach zu halten. In der Vorbereitung schaffen sie es, aber wie sieht es im Ligaalltag aus? Und nehmen wir zB das Spiel gegen Mainz im letzten Jahr: 3:2 verloren durch drei dämliche individuelle Fehler.

    Wer seine Familie schlecht macht, der macht sich selbst schlecht

  • Die individuellen Fehler waren ja auch für das Debakel gegen Aarhus verantwortlich.


    Grundsätzlich überrascht es, dass die bisherigen Gegner noch kein Kapital aus dem weiten Aufrücken des Keepers geschlagen haben. Na, irgendwann wird mal ein Heber drin sein.


    Alle Welt erwartet tiefstehende Gegner in der 2. Liga. Wer sagt, dass nicht das Gegenteil der Fall sein wird und die Gegner sich eine Anleihe bei Nagel Ann nehmen und hoch pressen und ganz früh drauf gehen. Damit scheint man beim HSV gar nicht zu rechnen.


    Für mich das probate Mittel. Hat gegen Titz Zwote auch funktioniert.

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    In einer Zeit, die nach dem Lehrsatz lebt, dass maximaler Lustgewinn dadurch zu erzielen ist, dass man sich ausruht, bevor man sich angestrengt hat, in einer solchen Zeit muss man absteigen und nicht aufsteigen.