1. FC Kaiserslautern

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  • Und leider ist es nicht so weit hergeholt, dass es irgendwann einmal einen ähnlichen Artikel über den HSV geben wird. Die entscheidenden Schlagwörter wie "zweckentfremdete Fananleihe", "große Tradition", "hohe Erwartungen", ... sind ja auf uns komplett übertragbar.

  • Fladnag

    Hihi, gut, dass das jetzt von Dir kommt 😉


    In der Tat ist der FCK, auch wenn dort etliches anders gelagert ist, ein warnendes Beispiel.


    Es wird spannend, wie der HSV sich künftig aus seiner Zwickmühle befreien wird und ob das überhaupt gelingen kann.


    Finanziell wird man keine großen Sprünge mehr machen können. Was wenn der Aufstieg gelingt? Fahrstuhlmannschaft, immer mit dem Rücken zur Wand? Was, wenn er nicht gelingt, die Anleihe fällig wird und ein höherer Anteil als kalkuliert auf Rückzahlung besteht, die erhofften Fernsehgelder ausbleiben?

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    In einer Zeit, die nach dem Lehrsatz lebt, dass maximaler Lustgewinn dadurch zu erzielen ist, dass man sich ausruht, bevor man sich angestrengt hat, in einer solchen Zeit muss man absteigen und nicht aufsteigen.

  • Mochte Lautern noch nie...

    ... und ich sehe einen eklatanten Unterschied zum HSV:

    Der HSV wird/wurde durch einen Privatmann am Leben gehalten...

    ... in Lautern wurde das nur durch Beck und zweckentfremdete Steuergelder möglich.


    Lautern wäre ansonsten schon längst insolvent - Fans tun mir Leid - grundsätzlich aber passiert das, was schon längst passiert wäre, wenn Beck da nicht eingegriffen hätte.


    Sehe übrigens die "Rettungen" von S04 oder den BVB ähnlich kritisch - bei normalen Maßstäben hätte Schalke vor Jahren niemals die Lizenz bekommen dürfen - der BVB wurde durch Eon gerettet - ein Konzern der ebenfalls nur durch Steuersubventionen (RAG) gerettet wurde und dann die Kohle (schönes Wortspiel ;)) als Hauptsponsor an den BVB weiterreichen...:cursing:

  • In der Konsequenz ist es egal, woher die Gelder kommen, die so verschleudert werden, dass am Ende die Insolvenz droht oder steht.


    Der HSV hat dieses Szenario wohl durch die Kühne Gelder zunächst abwenden können, hat im Gegensatz zu Lauten mit den Steuergeldern, diesen Klotz nun aber am Bein, der es ihm selbst bei vernünftigen Entscheidungen schwerer macht, wieder auf die Füße zu kommen.


    Solange die Kühne Gelder im Verein stecken und er die Anteile hält, wird kein anderer Investor hier auch nur mit dem Gedanken spielen einzusteigen.


    Unabgängig davon, beide Vereine haben sich die desaströse finanzielle wie sportliche Situation selbst zuzuschreiben. Am Ende wird der Markt das regulieren und zu dem gehört leider auch das Auge zudrücken wie bei S04 und dem BVB geschehen.


    Der HSV ist aus meiner Sicht allerdings schon fast in einem Atemzug mit den beiden zu nennen, wenn ich an die dubiosen Beteiligungsvereinbarungen mit Kühne denke. Kühne selber wies auf die 'dubiosen' Kniffe eines Frank Wettstein in diesem Zusammenhang hin, die zunächst detailliertes von den Advokaten aus Schindelegi geprüfte werden müssen. Für mich ist das eine Art Third Party Ownership mit der Beteiligung an den Ablösen, die aber wohl weder von der DFL kritisch geprüfte wurde noch am Ende (auf Grund der Winkelzüge) justitiabel sein dürfte.

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    In einer Zeit, die nach dem Lehrsatz lebt, dass maximaler Lustgewinn dadurch zu erzielen ist, dass man sich ausruht, bevor man sich angestrengt hat, in einer solchen Zeit muss man absteigen und nicht aufsteigen.

  • Deinem letzten Absatz stimme ich uneingeschränkt zu...


    ... grundsätzlich sehe ich aber sehr wohl einen Unterschied, ob Clubs mit Steuergeldern oder privat erwirtschaftetem Geld – wie bei Kühne – „gerettet“ werden.


    Beide Formen der Abhängigkeit sind aber dennoch zu vermeiden und führen – wie man sieht – mittelfristig in den Untergang...

  • Der BVB wurde nicht nur durch E.On gerettet. Vielmehr sogar dadurch, dass tausende Kleinanleger, die sich am Stadion beteiligt haben, am Ende mit einem (nahezu) Totalverlust dastanden und der BVB das Stadion wieder voll in der Bilanz hatte.:cursing::cursing::cursing: