Aktuelle Fan-Aktionen

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  • Ich eröffne diesen Thread einfach mal, um hier aktuelle Geschehnisse Bzw. Fan-Aktionen zu diskutieren (vorausgesetzt ein solcher besteht noch nicht) und fange mal

    hiermit an. Ich finde das ist eine tolle Aktion, welche symbolisch für den Charakter unserer tollen Fans steht:



  • Nicht draufhauen sondern aufbauen...

    Da versteht jemand was von Teamaufbau. Ich finde es aller Ehren wert und hoffe dass das Team es gesehen hat und dementsprechend würdigt. Irgendwann muss diese Abwärts- und Frustspirale endlich mal dauerhaft unterbunden werden.

    Lumpie


    ... Hamburg lieb ich sehr ...

  • Ich eröffne diesen Thread einfach mal, um hier aktuelle Geschehnisse Bzw. Fan-Aktionen zu diskutieren (vorausgesetzt ein solcher besteht noch nicht) und fange mal

    hiermit an. Ich finde das ist eine tolle Aktion, welche symbolisch für den Charakter unserer tollen Fans steht:



    wer ist Ole Sporleder?

    Vorstand ist nur ein Titel. Ich bin hier mit meiner privaten und eigenen Meinung unterwegs.

  • Hab heute morgen als ich das zum ersten Mal sah gedacht Titz und Peters hätten ihre PowerPoint draussen aufgehängt.


    Ich teile die Einschätzung und Meinung von Hellboy zu dieser Aktion überhaupt nicht.


    Für mich ist das sogar eine ganz unsägliche Aktion, hat was von alle Mann an Bord und einem letzten grossen Schulterschluss. Lächerlich nach einer verlorenen Partie.


    Die Parolen stammen auch eher aus einem Motivationsbuch für Anfänger, Kapitel 1. Und der Spruch "Mit jeder Faser unseres Seins - wird Hamburg jetzt die Nr. 1“ versprüht aus jeder Pore lediglich die Arroganz, für die der HSV bundesweit Häme kassiert. Darüberhinaus zeigt er eine fast schon pathologische zu nennen de Wahrnehmungsgrübung. Der HSV ist ein Nichts, ein Niemand, ein kurz vor der Insolvenz stehender Zweitligist, der von einem Betriebsunfall schwafelt, dem Dino ein Pflaster Aufkleber und glaubt alles wird gut.


    Wann kommen die Fans wenigstens endlich mal in der 2. Liga an, wenn es die Mannschaft schon nicht hinbekommt und Trainer wie Sport Direktor bisher auch nicht erfolgreich darauf hinwirken konnten und leider ausser Worthülsen dazu auch nichts zu bieten haben.


    Es wäre an allen Fronten ratsam, jetzt mal ruhig zu sein und einfach den Job zu machen.

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    In einer Zeit, die nach dem Lehrsatz lebt, dass maximaler Lustgewinn dadurch zu erzielen ist, dass man sich ausruht, bevor man sich angestrengt hat, in einer solchen Zeit muss man absteigen und nicht aufsteigen.

  • wer ist Ole Sporleder?

    Ein Ultra Marathon Mann. Man gab dir heute auf Twitter doch schon den Tipp mal zu googlen 😏

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    In einer Zeit, die nach dem Lehrsatz lebt, dass maximaler Lustgewinn dadurch zu erzielen ist, dass man sich ausruht, bevor man sich angestrengt hat, in einer solchen Zeit muss man absteigen und nicht aufsteigen.

  • Ich finde man sollte Dinge und Ereignisse mal gesondert und für sich betrachten und nicht alles in einen Sog der Verdammnis Zusammenhang zu bringen. Soll man den Fans verbieten der Mannschaft auf unterschiedliche Art und Weise Mut zuzusprechen nur weil einige alles schlechte des HSV auf einen großen Haufen legen und wie Rumpelstilzchen drumherum laufen ? Oder muss sich jeder HSV Angestellter öffentlich geißeln?


    Ein kritischer Blick ist ja okay aber den Fans untersagen zu wollen der Mannschaft Mut zuzusprechen finde ich schon ziemlich überzogen. Wenngleich ich sonst Deine Kommentierungen durchaus nachvollziehen kann les ich hier hier simpel Verbitterung

    Lumpie


    ... Hamburg lieb ich sehr ...

  • Lumpie

    Ich würde es nicht Verbitterung nennen. Es sind die Déja Vu Erlebnisse. Alles bleibt wie es ist und es macht mich wütend, wenn angesichts der derzeitigen Situation, sportlich wie finanziell, irgendwo und irgendwie irgendwas von irgendeiner Nummer 1 gefaselt wird (Fans) oder davon irgendeine Zweitligaschale auf dem Rathausmarkt zu präsentieren.


    Das ist nichts anderes als Grosskotzigkeit. Und dann wird sich gewundert, wenn sich ganz Deutschland über die Auftakt Klatsche freut.


    Ich sagte es bereits an anderer Stelle: zu meiner ersten HSV Zeit hätte es in der zweiten Halbzeit gellende Pfeifkonzerte gegeben, die Sitzkissen wären geflogen, bei einer derartigen Vorstellung. Horst Hrubesch erzählte mal, wie er das damals erlebte. Es war das klare Zeichen, dass wir da unten Scheisse spielten (sinngemäß). Ihn hat das dann angespornt.


    Diese permanente bejubeln und unterstützen ist in meinen Augen ein Übel, wenn nicht gar das Grundübel. Die Spieler werden doch auf Händen getragen, egal was sie für einen Mist zusammenkicken, wozu noch anstrengen. Auch ein Teil der langsam vermodernden Wohlfühloase Hamburg.


    Ich kann nur hoffen, dass man den Titz und sein Team jetzt mal in Ruhe arbeiten lässt, dass man zur Kenntnis nimmt, dass trotz allem Favoritenzugeschiebes und Gerede, dieser HSV eben nicht die Stärke hat, mal eben durchzumarschieren. Der Kader besteht aus Absteiger, die kein anderer Klub haben will und aus Spielern, die auf gutem Regionalliga Niveau gekickt haben oder auch nur in der A Jugend Bundesliga, die meilenweit vom Männerfussball entfernt ist.


    Wenn es Titz gelingt die zu einem verschworen Team zu Formen, was ich ihm nach den Erfahrungen in der Zwoten sehr wohl Zutrauen und man zu Saisonbeginn Erfolge einfährt, dann kann der HSV tatsächlich eine Rolle spielen. Wenn nicht, dann kann es ganz schnell ungemütlich werden. Einen kleinen Vorgeschmack haben wir da ja bereits bekommen. Nichts anderes hat übrigens auch ein Peter Neururer gesagt.

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    In einer Zeit, die nach dem Lehrsatz lebt, dass maximaler Lustgewinn dadurch zu erzielen ist, dass man sich ausruht, bevor man sich angestrengt hat, in einer solchen Zeit muss man absteigen und nicht aufsteigen.

  • Ich sagte es bereits an anderer Stelle: zu meiner ersten HSV Zeit hätte es in der zweiten Halbzeit gellende Pfeifkonzerte gegeben, die Sitzkissen wären geflogen, bei einer derartigen Vorstellung. Horst Hrubesch erzählte mal, wie er das damals erlebte. Es war das klare Zeichen, dass wir da unten Scheisse spielten (sinngemäß). Ihn hat das dann angespornt.


    Diese permanente bejubeln und unterstützen ist in meinen Augen ein Übel, wenn nicht gar das Grundübel. Die Spieler werden doch auf Händen getragen, egal was sie für einen Mist zusammenkicken, wozu noch anstrengen. Auch ein Teil der langsam vermodernden Wohlfühloase Hamburg.

    Ich glaube das ist einfach eine Ansatzfrage, ob man eher draufhaut oder aufbaut- was der richtige Weg ist, darüber kann man durchaus geteilter Meinung sein.

    Ich sehe allerdings nicht unbedingt, dass beim HSV in jüngerer Vergangenheit alles hochgejubelt wurde egal wie schlecht es war, wenn ich mal an die Hollerbach-Zeit denke.

    Die These, daß große Unterstützung das Grundübel, damit also ein großer Baustein unseres Niederganges sein soll, halte ich nicht nur deshalb für fragwürdig.

    Dass man in den letzten bundesligajahren mit weniger zufrieden war, was die Leistung angeht hängt doch auch mit dem jahrelangen sportlichen Niedergang zusammen und dass man der Mannschaft schlicht nicht viel zugetraut hat.


    Ich denke man sollte solche kleinen, gesonderten Fanaktionen nicht unbedingt auf die Goldwaage legen und die Intention, nämlich die Mannschaft aufzubauen, einfach wertschätzen

  • Hollerbach wurde von vielen als der Retter gefeiert, als er kam, als derjenige, der den verwöhnten Jungmillionsrios endlich die Hammel eine langzieht und sie zum Laufen bringt. Hab die O-Töne der Fans bei Hollers erstem Training noch im Ohr. Nachdem die Erfolge dann ausbleiben.... war bei anderen zuvor so, wird bei Titz auch so sein.


    Muss ich jede Fanaktion zu Unterstützung der Mannschaft wertschätzen? Ich meine nein, nicht wenn ich sie für kontraproduktiv halte. Ich sehe die Beweggründe, ich sehe, den Spaß, den die Fans bei solchen Aktionen haben. Sollen sie haben, wenn es dem jeweiligen Wohlbefinden dient. Ich kann auch das Engagement des Kapos wertschätzen, der Zeit und Herzblut opfert und das was er da macht trotzdem doof finden. Finde ich auch, weil mir monotone Dauerbeschallung auf den Senkel geht und ich noch aus einer Zeit stamme, wo spontan im Stadion Fangesänge angestimmt wurden und Schlachtruf durch das rund wanderten. Es keine Dauerbeschallung gab, sonder entsprechen des Spielverlaufes und der Leistung unterschiedliche Phasen und Stimmungen gab. Totenstille, Jubel, Raunen, Pfiffe, Schiri Gesänge u. v. m.

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    In einer Zeit, die nach dem Lehrsatz lebt, dass maximaler Lustgewinn dadurch zu erzielen ist, dass man sich ausruht, bevor man sich angestrengt hat, in einer solchen Zeit muss man absteigen und nicht aufsteigen.

  • Hollerbach wurde von vielen als der Retter gefeiert, als er kam, als derjenige, der den verwöhnten Jungmillionsrios endlich die Hammel eine langzieht und sie zum Laufen bringt. Hab die O-Töne der Fans bei Hollers erstem Training noch im Ohr. Nachdem die Erfolge dann ausbleiben.... war bei anderen zuvor so, wird bei Titz auch so sein.


    Muss ich jede Fanaktion zu Unterstützung der Mannschaft wertschätzen? Ich meine nein, nicht wenn ich sie für kontraproduktiv halte. Ich sehe die Beweggründe, ich sehe, den Spaß, den die Fans bei solchen Aktionen haben. Sollen sie haben, wenn es dem jeweiligen Wohlbefinden dient. Ich kann auch das Engagement des Kapos wertschätzen, der Zeit und Herzblut opfert und das was er da macht trotzdem doof finden. Finde ich auch, weil mir monotone Dauerbeschallung auf den Senkel geht und ich noch aus einer Zeit stamme, wo spontan im Stadion Fangesänge angestimmt wurden und Schlachtruf durch das rund wanderten. Es keine Dauerbeschallung gab, sonder entsprechen des Spielverlaufes und der Leistung unterschiedliche Phasen und Stimmungen gab. Totenstille, Jubel, Raunen, Pfiffe, Schiri Gesänge u. v. m.

    Okay, also Ich sehe es auch wie Lumpie . Lese da so ein bisschen Verbitterung raus. auch wenn du es abstreitest.

    Für mich hat diese Aktionen auch nicht mit dem Feiern von Hollerbach als Retter zu tun, das eine ist eine Unterstützende Aktion der Fans das andere sind Empfindungen der Fans über die Verpflichtung eines neuen Trainers.


    Ich gehe jetzt nicht auf jeden Grund ein weshalb du von verschiedenen Supports (ob Plakate, Sprechgesänge oder andere Aktionen) genervt bist. Deine Meinung kann ich aber nur ganz gering verstehen. Aber aus deinen Gründen etwas nachvollziehen.


    Ich fange aber einfach mal dort an wo der Sport immer anfängt: bei der Psyche und genau hier nimmt auch die Rückendeckung der Fans positiven Einfluss. Egal in welcher Form, ich glaube jeder Spieler nimmt solche Aktionen immer positiv auf, ist aber nie genervt von positiven Aktionen. Kann mir das zumindest schwer vorstellen dass es so wäre. "oh nein sie starten schon wieder ine Aktion uns zu unterstützen:rolleyes:" ^^

    Und gerade deshalb ist die Unterstützung in der eigenen Fans in noch so schweren Zeiten ein hohes gut und macht mich stolz, weil es bei vielen anderen Fans in Wut, Beleidigungen und Drohungen endet


    Und das ganze hat für mich nicht einen Ansatz von Arroganz, wenn man sich als Fan und Verein nur auf sich selbst konzentriert und versucht sich selbst zu motivieren.

  • HeLuecht aus meiner Sicht vermischt du hier zwei Themenbereiche die zugegebenermaßen aufeinander wirken.


    Zum einen redest du vom Verhalten einiger Spieler, Verantwortlicher u.a und über falsche Entscheidungen und Erwartungshaltungen. Hier bin ich bei Dir und Teile viele Deiner Aussagen. Ich wünsche mir Demut und Zurückhaltung. Sowohl von den Protagonisten als auch von den Fans. Ich unterstütze Dich wenn Du das zu Teilen in Abrede stellst .... mir gefällt auch nicht alles was zuletzt entschieden wurde oder wie sich geäußert wurde. Ich denke auch, dass sich der HSV und seine aktuelle Bedeutung maßlos überschätzt.


    Ich verstehe aber auch ein wenig was von den Themenbereichen: Motivation, Führung, Förderung, Leistungsoptimierung, Entwicklung und nicht zuletzt Erziehung.


    Niemand auf diesen Erdball hat dauerhaft bessere Leistungen gebracht, mehr Engagement an den Tag gelegt, sich weiterentwickelt oder mehr Selbstvertrauen erlangt wenn er denunziert, ausgepfiffen, bedroht, niedergemacht, beschimpft, verunglimpft, missachtet oder gar misshandelt wurde. Allein die Forderung nach solchen oder ähnlichen Handlungen verachte ich. Solche Aktionen wie auf den Bildern machen mich stolz HSV Fan zu sein und das obwohl ich nach Freitag auch restlos bedient war und das obwohl ich mich von dieser dusseligen Euphorie offensichtlich hab anstecken lassen.


    Man kann drüber streiten ob keine Aktion besser gewesen wäre als die oben gezeigte, aber eine gegenteilige Aktion ist Öl ins Feuer und führt zu nur noch mehr Unsicherheit in Handlung und Tat beim HSV.


    PS: Mir geht es nicht um den Inhalt der Sprüche sondern um die Aktion als solches

    Lumpie


    ... Hamburg lieb ich sehr ...

  • Lumpie

    Sicherlich vermengt und vermischt sich da einiges. Enttäuschung über den Saisonauftakt, Ärger über mich selber, dass ich wieder einmal darauf reingefallen bin zu hoffen, es könne besser werden und ja, möglicherweise hat auch Hellboy recht, dass eine gewisse Verbitterung meinerseits mitschwingt. Das dürfte am Ende dann auch eine Definitionsfrage sein.


    Aber ja, ich warte jetzt seit 30 Jahren, dass sich mal wieder etwas zum Positiven wendet. Bin eben noch Erfolgs Fan, wenn man so will und anders als die Sandhausener nicht mit einem einstelligen Tabellenplatz in der 2. Liga zufrieden. Wenn ich mir dann anschaue, wer alles... aber lassen wir das an dieser Stelle.


    Motivation und Demotivation. Ja, da gibt es tolle Bücher und Theorien. Ich orientiere mich da mal an der Hundeerziehung. Da gibt es die Fraktion, die es ausschließlich über Leckerlis und positive Bestärkung und Lob versucht, dann die, die mit Stachelhalsband und Anderen Negativverstärkern arbeiten.


    Beides ist Kappes und funktioniert nicht. Die Lob Fraktion sammelt regelmäßig ihre Hunde tot von der Straße, weil es ja so selten vorkommt, dass ein Hund an der Straße von sich aus stehen bleibt, wenn auf der anderen Seite ein Eichhörnchen rumflitzt, dass man gar nicht zum loben kommt. Die anderen können dann ihre strangulierten Hunde einsammeln oder dürfen sie einschläfern lassen, wenn sie adke auch nur eine Sekunde aus den Augen lassen, weil sie zu tickenden Zeitbombe geworden sind.


    Wie in Vielem ist der rechte und erfolgreiche Weg irgendwo dazwischen zu sehen. Loben und bestärken, wenn etwas gut gemacht wurde, aber ab und an auch unmissverständlich klar machen dass manche Dinge missfallen.


    Auf den Fussball übertragen, Pfeifen, Plakataktionen sind okay, Androhung von Gewalt, Grabkreuze etc nicht. Loben (unterstützen von etwas, was nicht gut war bewirkt allerdings das genaue Gegenteil (Je mehr ich auf einen Hund einreden, er solle nicht bellen, wenn es an der Tür klingelt, desto häufiger wird er es tun, ich rede mit ihm, rede ihm gut zu, er versteht ja den Sinn meiner Worte nicht).


    Es geht letztlich ja auch darum, den Spielern zwar Unterstützung zu gewähren, ihnen aber auch klar zu machen, dass es dafür einer gewissen Leistung ihrerseits bedarf. Genau das passiert aber schon lange nicht mehr. Es wird supported was das Zeug hält in der Hoffnung auf ein besseres Endprodukt und Ergebnis, erreicht wird das genaue Gegenteil. Wer für Mist beklatscht und gefeiert wird, hat kein Grund sich ein Bein auszureissen. Im Übrigen sprechen wir hier von Profisportlern, die schon ein Mindestmaß an intrinsischer Motivation mit- und aufbringen sollten, wenn sie sich nicht vorwerfen lassen wollen, dass sie ihren Beruf verfehlt haben.


    Abschliessend wiederhole ich gerne noch einmal, dass ich Beweggründe für Fanaktionen durchaus nachvollziehen kann, diese Aktion allerdings sowohl vom Zeitpunkt als auch vom Inhalt für falsch und mißmungen halte.

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    In einer Zeit, die nach dem Lehrsatz lebt, dass maximaler Lustgewinn dadurch zu erzielen ist, dass man sich ausruht, bevor man sich angestrengt hat, in einer solchen Zeit muss man absteigen und nicht aufsteigen.

  • HeLuecht Vielleicht interpretierst Du die Aktion ja anders, aber aus meiner Sicht hat hier niemand bei der Plakataktion gelobt bzw. für Mist applaudiert oder die Mannschaft gefeiert. Viel eher wohl Mut zu gesprochen oder aufmunternd auf die Schulter geklopft. Ich denke das du nicht scharf zwischen der hier thematisierten Aktion und etwaigen anderen Erlebnissen und Erfahrungen trennst. Das wäre aber für diese Diskussion wünschenswert. Denn fernab der Plakataktion verstehe und stütze ich Deine Argumentation. Übrigens finde ich es naheliegender den Umgang mit erfolglosen Fußballteams und beruflichen Teams, also Menschen oder gar mit der Kindererziehung zu vergleichen. Bei der Hundeerziehung trifft man auf ganz andere Hebel und Wirkmechanismen, aber gemessen an Deiner Eloquent sollte dir das eigentlich bewusst sein.

    Lumpie


    ... Hamburg lieb ich sehr ...

  • 1. Jemand, der weiß, wie er einen Hund erzieht, mit Lob, klaren Vorgaben und Konsequenz und Gewissen Freiräume, ohne Gebrüll und grobe körperliche Zurecht Weisungen, wird sehr erfolgreich in der Kindererziehung und bei der Arbeit mit Heranwachsenden sein. Es ist die innere Haltung die es ausmacht.

    Ich habe diese Beispiel ganz bewusst gewählt, weil es plakativ ist.


    2) Ich kann die Fanaktion nicht isoliert betrachten. Sie ist Teil eines Ganzen und als das wirkt sie auch. Auf mich so, wie geschildert, auf andere anders.


    Und das soll es von meiner Seite prinzipiell auch gewesen sein.


    Doofe Aktion, schon alleine wegen der Nr. 1 😋

    Gute Nacht! 😇


    P. S. Lumpie Danke für den Austausch 👍

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    In einer Zeit, die nach dem Lehrsatz lebt, dass maximaler Lustgewinn dadurch zu erzielen ist, dass man sich ausruht, bevor man sich angestrengt hat, in einer solchen Zeit muss man absteigen und nicht aufsteigen.