Bernhard Peters

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  • In jedem Fall bekommt Peters ja nicht wie gewünscht seine Vorstandsposition. Becker hat sich ja auch bereits mit ihm über die zukünftige Ausrichtung ausgetauscht und Peters Bereich ist der Campus/NLZ mit der Ausbildung der Spieler/ Trainer. Es besteht die Möglichkeit, dass Peters nun aufgrund der fehlenden Perspektive aussteigt. Was sicher inhaltlich schade wäre. Denn die angestoßene Entwicklung ist sehr positiv. Und am Bespiel Titz exzellent dokumentiert. Talentierte Trainer einstellen, sie fördern, und auch befördern. Bis hoch in die erste Mannschaft. Dazu noch erhebliche Durchlässigkeit, was Personal (neben dem Trainer auch Spieler) und Spielsystem angeht. Das ist beeindruckend und gab es hier lange nicht. So nun aber der Punkt: Liegt das allein an Peters oder aktuell und im Fall Titz daran, dass dieser so ein außergewöhnlicher Trainer und Mensch ist? Sprich ist Titz hier die treibende Kraft, und wäre es ohne ihn gar nicht umsetzbar gewesen? Denn vorherige Trainer der U21 waren ja eher nicht so lange im Amt.

  • Ich denke hier tut uns die analytische Art von Bernd Hoffmann ganz gut. Er analysiert oft alles nicht so persönlich und emotional.


    Peters gehört noch zu der Beiersdorfer-Crew. Da ist ganz viel ganz schlecht gelaufen. Peters hat - so höre ich das zumindest - kaum Freunde und Verbündete im Verein, weil er sehr arrogant und unnahbar auftritt. Die Spieler der U21 sollen oftmals ohne sein persönliches zutun zum HSV gekommen sein. Er erntet also jetzt den Erfolg, für den auch andere viel und hart gearbeitet haben.


    Klar. Er hat definitiv auch Verdienste. Der gesamte Nachwuchs hat sich in den letzten Jahren toll entwickelt. Das ist auch sein Verdienst. Man beachte das Wort "auch"! So, und nun musste Bernd Hoffmann entscheiden ob er Peters zutraut die sportliche Leitung zu übernehmen oder nicht. Er hat sich dagegen entschieden. Und das bedeutet, Peters bleibt da wo er ist. Und wenn ihm das nicht passt und er beleidigt ist, dann muss er gehen. Punkt.


    Mein Gefühl sagt mir, dass Peters nicht der Held ist für den ihn jetzt einige Fans machen. Aber schlecht hat er sicherlich auch nicht gearbeitet. Am besten würde ich es finden, wenn Peters Teamspieler wäre und seine Rolle akzeptieren und da bleiben würde wo er die letzten Jahre war. Das wäre für den HSV am besten.


    Und ganz ehrlich? Würde er seinen Job dort weiterhin erfolgreich ausführen und der neue Sportchef Becker würde scheitern, dann wäre ja Peters Chancen auf den Posten enorm gestiegen. Sollte er jedoch versuchen dies als Königsmörder zu erreichen, würde er sich selbst ins Knie schießen.


    Schwierig. Schwierig. Gut, dass ich das nicht entscheiden muss.:/

  • ...wenn Becker scheitern sollte- dann haben wir vermutlich ganz andere Probleme... Von daher gehen wir da ja mal nicht von aus.


    In meinen Augen ist das Vorstandsressort Sport unabdingbar. Das muss im Vorstand aufgehangen sein. Nachwuchs ist sicher wesentlicher Faktor, aber nur einer von mehreren. Scouting, Mannschaftszusammenstellung, Transferaktivitäten, Trainerteam, Mannschaftsführung, etc.! Da jemand der Markt und Ligen kennt, ist da unabdingbar.

  • Für jeden, der beim HSV tätig ist, muß klar sein: Der HSV steht über allem.

    Was in Sachen Peters abgeht, das hat schon Personenkultcharakter. Und das ist gefährlich für den HSV

    Wer seine Familie schlecht macht, der macht sich selbst schlecht

  • Freut mich, dass dem Verein diese Baustelle erspart bleibt. Wäre wirklich schön , wenn alle weiterhin ihre Egos im Griff behalten würden und professionell zu Werke gehen!

    Und wenn das Schiff auf dem wir stehn,

    auch einmal droht unter zu gehn,

    Wir bleiben drauf mit Mann und Maus

    Wir stehn zu unserem HSV!

  • Meine persönliche Meinung: Das war eher ein Pressethema, als eines der handelnden Personen

    Wer seine Familie schlecht macht, der macht sich selbst schlecht

  • Meine persönliche Meinung: Das war eher ein Pressethema, als eines der handelnden Personen

    Exakt. Dazu passt das, was die Mopo schreibt: "Die Zeichen standen auf Trennung..." Wessen Zeichen? Seitens des HSV? Habe ich nicht so vernommen.

  • Becker ist Fragen nach Peters schon sehr aus dem Weg gegangen. Darüber hinaus soll er ursprünglich die Zusammenarbeit mit Peters in Frage gestellt haben. Dazu kommen Peters Ambitionen auf das Vorstandsamt. Es wurde ja vom Aufsichtsrat direkt gefordert, dass Peters und Becker sich zusammenraufen, aber eine gewisse Frustration muss doch eigentlich bei Peters vorhanden sein.

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  • Dazu kommen Peters Ambitionen auf das Vorstandsamt

    Welche Ambitionen? Wurde ihm das nicht durch die Presse in den Mund gelegt?

    Er hat, meines Wissens nach, nie gesagt das er es werden möchte/will.


    Ich denke ebenso das es da nur seitens der Presse ein Problem gab!!

  • Bin da bei 10pml . So ganz ohne Ambitionen war Peters sicher nicht. Sonst hätte er das Interview nicht so gegeben. Am Ende ist es ja wichtig das sich alle wieder auf ihren Job konzentrieren.

  • Das ihm die Aussage durch die Presse in den Mund gelegt worden ist, habe ich nicht mitbekommen. Beim Abendblatt gibt es immer noch das lange Interview dazu mit ihm.


    Natürlich ist es auch nie gesichert, ob bestehende Kräfte mit neuen Vorgesetzten zurecht kommen. Von daher ist es eine allgegenwärtige Problematik.


    Was zählt ist das Ergebnis und das ist erstmal sehr gut ;)

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  • Die Presse hat das spekuliert. Becker hat daraufhin lediglich gesagt: wenn es einen internen Kandidaten für das Amt des Sportvorstands gibt, dann könnte das Probleme geben. Mir zeigt das lediglich, daß er sich schon darüber Gedanken gemacht hat, wie er hier ankommen würde, wenn er kommt. Denn ich denke, wir alle können uns vorstellen, daß es sicherlich nicht ganz reibungslos abgehen würde, wenn jemand auf ne Beförderung hofft und dann ein externer von Aussen kommt und den erwünschten Posten einnimmt.
    Auf der anderen Seite sehe ich Peters nicht als Sportvorstand. Dazu muß er mehr repräsentieren, wird er plötzlich in den Vordergrund geschoben, muß sich erklären, erstrecht dann, wenn die Zeiten mal nicht so rosig sind. Und das liegt ihm nicht und ich glaube, er möchte das auch nicht.

    Seine Aussagen in der Presse hab ich eher so interpretiert, daß er nicht so übergangen werden möchte, wie er es von Todt und Bruchhagen wurde. Man muß sich vorstellen, Bruchhagen kannte Titz gar nicht, hat Peters bezüglich des Trainers nie gefragt, was er dazu meint. Und das ärgert mich noch immer ungemein: Da hat man sportliche Kompetenz im Verein und lässt sie links liegen.

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  • Peters Ambitionen waren schon eindeutig. In Wort und in Schrift.

    Hoffmann hat ja sehr schnell dazu Stellung bezogen, dass man so etwas intern regelt.

    Becker mag zwar ein Alphatier sein, aber ich denke, er ist trotzdem auch ein Teamplayer. Sonst wäre der Erfolg mit Kiel sicher nicht möglich gewesen.


    Es hat den Anschein, dass die Personalie Peters schon lange geklärt war.

    Vorstand ist nur ein Titel. Ich bin hier mit meiner privaten und eigenen Meinung unterwegs.

  • Die Spieler der U21 sollen oftmals ohne sein persönliches zutun zum HSV gekommen sein. Er erntet also jetzt den Erfolg, für den auch andere viel und hart gearbeitet haben.

    Peters hat mit der Auswahl von Nachwuchsspieler grundsätzlich nichts zu tun.

    Allerdings hat er die Umwandlung von der U23 zur U21 initiiert. Das ist aber ein Weg, den viele Vereine, die die U23 nicht ganz abschaffen wollen, gehen.

    Ob und welcher/welche Spieler den Sprung von der U19 in die U21 schaffen oder wer am (von Knäbel und Peters) eingeführten Perspektivkadertraining teilnimmt, entscheidet auch nicht Peters.


    Peters ist für Strukturen, für Trainer, Traineraus- und - Fortbildung zuständig und war diesbezüglich unter Beiersdorfer eben nicht nur für den Jugendbereich zuständig, sondern für sie Ausrichtung des Gesamten.


    Da ist das jetzt schon eine gehörige Rückstufung. Allerdings nicht die erste. Mit Dr. Gudel hatte man ihm schon vorher jemanden an die Seite resp. Im wirtschaftlichen Bereich vor die Nase gesetzt.


    Peters hasst Mittelmässigkeit, fordert Leistung ein und bemängelt nach wie vor, dass sich der Leistungsgedanke in vielen Bereichen und Köpfen noch nicht festgesetzt hat. Er wirkt unnahbar und arrogant. Aber ich weiss aus eigener Erfahrung, dass er durchaus offen und aufgeschlossen reagiert, wenn man ihm mit fundierten Dingen oder Fragen kommt.


    Sein Erfolg lässt sich schwer bemessen (die Platzierungen des Nachwuchses als Leistungsnachweis für ihn taugen nicht [siehe dazu auch: http://heluecht.stupid-and-slo…eis-fuer-bernhard-peters/


    Die Errichtung des Campus in seiner jetzigen Form, ist sicher ein Verdienst von Bernhard Peters. Wie mir scheint, der einzig für Außenstehende messbare.


    Dennoch benötigt der HSV jemanden wie ihn, eine Nervensäge, a pain in the arse sozusagen, damit das lethargicshe Weiter So! Zumindest hinterfragt und ab und an gestört wird.


    Ich hatte offengestanden mit Peters Demission gerechnet.


    Sitzt er jetzt Becker und Hoffmann aus? Wartet er auf Rauswurf, um eine Abfindung mitzunehmen? Hat Titz ihn überredet weiter zu machen? Ist er mit seiner Mission hier noch nicht am Ende?

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    In einer Zeit, die nach dem Lehrsatz lebt, dass maximaler Lustgewinn dadurch zu erzielen ist, dass man sich ausruht, bevor man sich angestrengt hat, in einer solchen Zeit muss man absteigen und nicht aufsteigen.

  • Peters hasst Mittelmässigkeit, fordert Leistung ein und bemängelt nach wie vor, dass sich der Leistungsgedanke in vielen Bereichen und Köpfen noch nicht festgesetzt hat.

    Aber ich weiss aus eigener Erfahrung, dass er durchaus offen und aufgeschlossen reagiert, wenn man ihm mit fundierten Dingen oder Fragen kommt.

    Diese beiten Aussagen sind für mich die entscheidenen. Das erste ist, er ist einer der wenigen im Verein, die sich nicht mit 98% zufrieden geben. Und das ist eines der größten Probleme des HSV. Es fehlt in vielen Bereichen der Leistungsgedanke, der unbedingte Wille, 100% zu geben. Für mich ist das der wichtigste Punkt seines Tuns


    Und das war für mich ein wenig der Grund, warum ich mir relativ sicher war, daß er bleiben wird. Mal abgesehen davon, daß Bernd Hoffmann auch einer ist, der immer die 100% anstrebt (was ihm ja eben auch viele Feinde eingebracht hat), habe ich bei Becker den gleichen Eindruck. Ausserdem ist er einer derjenigen, die gerne und viel über Fußball reden, vor allem mit Leuten, die auch wirklich Ahnung haben. Dann soll er sich so richtig vergessen können. Wenn also Peters und Becker sich über Fußball austauschen, werden sie, da bin ich mir sicher, feststellen, daß sie auf einer Welle schwimmen, auch wenn sie sicherlich nicht immer einer Meinung sein werden

    Wer seine Familie schlecht macht, der macht sich selbst schlecht

  • laut Bild wird Peters bald gehen ?

    Kann nicht mal 2 Monate Ruhe sein ?


    http://hsv24.mopo.de/2018/09/2…hren-vor-dem-hsv-aus.html

    Ich finde das schlecht wenn er geht. So sehen das wohl auch die Mehrheit der Fans bei einer Abstimmung im Abendblatt.

    Ich hoffe mal das BH ihn erstmal noch behält da er eigentlich jetzt ruhe braucht im Verein und nicht sofort wieder eine

    Entscheidung trifft die Unruhe in den Verein bringt.

    Nur leider tickt BH so nicht.