Offener Brief an DFB-Präsident Reinhard Grindel

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  • Guter Beitrag mit vielen interessanten Gedanken. Die Meinung zu Beckenbauer teile ich aber mal so gar nicht. Danke, Totti.

  • Ich bin jetzt gerade etwas überrascht, dass du den Beitrag gut findest, Sascha. Da ist schon sehr viel überspitzt und an den Haaren herbeigezogen und vieles ziemlich Over-The-Top. Die Entfremdung des DFB kritisiert man als normaler Fan eh schon seit Jahren und das ist auch der Punkt, wo ich dem Schreiber zustimmen würde. Die Schlüsse, die er daraus zieht, halte ich aber für ziemlich übertrieben und kann da bei vielem nicht mitgehen.


    Für mich auch ziemlich offensichtlich welches Klientel damit angesprochen werden soll. Ich hab da den Großteil des Lesens kopfschütelnd verbracht und dabei interessiert mich die DFB Elf null...

  • Ich hätte es vorhin weiter ausführen sollen. Aber übers Handy ist das immer sehr mühselig.


    Vielleicht jetzt noch mal:

    Die Spitze des DFB ist von der Basis weiter entfernt als je zuvor - unterschreibe ich. Und nur, weil man das schon seit Jahren mitmacht, muss man das ja nicht akzeptieren. Irgendwann platzt eben die Hutschnur, Auslöser war hier das "unbekannte" Vorrundenaus. Hohe Kosten, um einem Spiel beiwohnen zu dürfen, die Unnahbarkeit bzw. das Verstecken der Spieler beim "Empfang": In höchstem Maße ärgerlich für die, denen das etwas bedeutet.


    Auch die Tatsache, dass es der DFB verpasst, wichtige Zeichen in Sachen Özil zu setzen, unterschreibe ich. Allerdings hätten die Zeichen in beide Richtungen gesetzt werden müssen. Klare Distanzierung zur Aktion Özils mit Erdogan und vielleicht auch eine Sanktion, dann aber auch bitte bedingungslose Rückendeckung, wenn er als Sündenbock für das Ausscheiden gemacht wird und dabei Töne angeschlagen werden, die wir nicht hören wollen.


    Die Forderung nach Fußball-Fachleuten an der Spitze hat mir gefallen. Was passiert, wenn keine da sind, sieht man. Grindel, Infantini... Allerdings können auch Fachmänner Mist bauen, siehe Beckenbauer. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass es mit ihnen besser läuft, ist höher.

    Letztlich finde ich auch das Argument gegen die vorschnelle Vertragsverlängerung Löws ok und dass er Diekmann anspricht auch. Ist es purer Zufall, dass sich die MANNSCHAFT so von der Basis entfernt, seit der Bild-Mann da ist? Oder anders: Wie groß ist dessen Anteil daran, dass alles derzeit so läuft, wie es läuft?


    Ob eine bestimmte Klientel angesprochen werden soll, bezweifle ich, unter anderem auch wegen der angesprochenen Kritik an Diekmann. (Zumindest bezweifle ich, dass es sich um die Klientel handelt, von der ich ausgehe, dass du sie meinst.) Es ist halt kein Kommentar eine Redakteurs und geschulten Journalisten, sondern ein offener Brief eines Fans. Der darf Fehler beinhalten (orthografisch, und auch inhaltlich darf er gern ein bisschen über die Stränge schlagen), man muss dies eben immer einordnen können und im Hinterkopf behalten.

  • Viele gute Dinge, die angesprochen werden, gehen leider unter den völlig idiotischen unter.

    Schreiberling gehört zu den heutigen 'Wir sind das Volk'-Schreiern.


    Eben jener wünschte den gewaltbereiten G20-Gegnern in Hamburg auch einen "kleinen Holocaust".

    Jetzt will ich die Geschehnisse der gewaltbereiten G20-Gegner nich kleinreden oder verharmlosen, die Wortwahl ist aber keinen deut besser.

    Die Raute im Herzen - Arminia im Blut.

    Einmal editiert, zuletzt von piet.lu ()