Bernd Hoffmann

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  • Zunächst mal ist das schon ein cooler move, das muss man ihm lassen und das macht ihm so schnell auch keiner nach. Wahl zum Vereinspräsidenten, Vorsitz im AR, Vorstandsvorsitzender. Das ist mal ne Ansage. Ich hätte mir eigentlich einen kompletten Restart gewünscht. Alle weg, insbesondere in der Führung. Da hat Hoffmann mit angefangen. Die ersten Impulse einschließlich der Inthronisierung von Titz waren richtig. Und es gab keine Alternative zu Hoffmann. Wir sind jetzt Meilen weiter als wir es mit Hafenmeier wären. Dennoch bleibt ein Geschmäckle. Der Verbleib von Wettstein in meinen Augen eine Farce. Aber gut. Alles besser als vorher und ich messe Bernd an den Leistungen ab jetzt. Wahlbetrug ist Bullshit. Er ist aktuell der einzige fähige Mann im vom Hafenmeier gebauten AR.

  • Ja, ich hatte das ja bereits getwittert. Ich glaube schon das Bernd Hoffmann in der jetzigen Phase eigentlich genau der richtige Mann ist und er das Jahr gut und erfolgreich gestalten wird.:)

    Aber....... es ist ein Armutszeugnis, dass er und der Aufsichtsrat seit Februar um diese Situation wissen und keinen Kandidaten gefunden haben. Das riecht schon wieder so sehr nach Ego-Trip und Klüngelei das einem schlecht werden kann! <X

    Ob sich beim HSV solch unprofessionalität und solche Egomanie jemals ändern wird? Zu hoffen wäre es, denn erst dann sehe ich Aussicht auf nachhaltigen Erfolg!

  • Jo. So sieht es vermutlich aus. Zu viele Kompromisse zudem. Ein schwacher AR nach dem Ausscheiden Hoffmanns. Eine Marionette Wettstein, die keiner braucht. Becker/ Peters/ Spors- hoffen wir, dass sich das findet. Mal auf die allgemeine Erklärung warten. Hoffmann ist mit Sicherheit überzeugt, dass das alles das Beste für den HSV ist- jetzt. Aber die offenen Flanken sind offensichtlich.

  • Habe es schon im anderen Forum geschrieben -mir schmeckt das nicht. Hoffmann hat nicht mit offenen Karten gespielt und ich denke, dass der große Name HSV für ihn erst einmal mehr Prestige bedeutet als andersrum. Was hat BH denn die zurückliegenden Jahre groß gemacht? Hoffen wir, dass ihn das ganze zu Höchstleistungen anspornt, denn natürlich verfügt er über gewisse Kompetenzen.

    Und wenn das Schiff auf dem wir stehn,

    auch einmal droht unter zu gehn,

    Wir bleiben drauf mit Mann und Maus

    Wir stehn zu unserem HSV!

  • Ich hab mich im Verein umgehört. Es besteht Handlungsbedarf. Die Mär, die Heribert Bruchhagen immer wieder mantramäßig verbreitet, der HSV sein ein gut geführter Verein, dem nur der sportliche Erfolg fehlt, entspricht nicht ganz der Wahrheit. Der alte AR hat im übrigen im Winter ein Gutachten dazu in Auftrag gegeben, daß dem HSV dazu kein gutes Zeugnis ausstellt. Dort wird unter anderem davon berichtet, "Der HSV ist führungslos"

    Wettstein alleine kann das nicht beheben, ist er doch in erster Linie Finanzmann und damit schon zum Großteil ausgelastet, der Sportvorstand muß sich um den sportlichen Teil kümmern. Der administrative Bereich des HSV macht mehr oder weniger, was er will. Ein Zustand, der schon seit Jahren so vorherrscht.

    Im übrigen der gleiche Zustand, den Peters in unserer Jugendarbeit so vorgefunden hat. Dort hatte sich auch so die Mentalität verselbstständigt, "ach lass ihn schnacken, wenn der SpoDi, Leiter der Jugendakademie weg ist, bin ich immer noch da. Ich mach, was ich will.
    Peters hat dort Ordnung in den Laden gebracht, wer nicht mitziehen wollte, musste gehen.

    Und genau das ist jetzt auch beim restlichen HSV notwendig. Eine Mammutaufgabe.

    Gleichzeitig hat man feststellen müssen, daß man sich eine Absage nach der anderen eingehandelt hat. Meeskes zB, der ja in der Presse schon genannt wurde. Kann man ihm auch nicht verdenken, er ist jetzt bei einem Erstligisten und wir sind nur der Zweitligist.

    Von daher begrüße ich den Schritt ... auch wenn ich einen gewissen unangenehmen Beigeschmack wahrnehme

    ps: Kann man den Thread in "Bernd Hoffmann" umbenennen? Dann kann man hier über die Jahre alles zu Bernd Hoffmann schreiben und nicht nur dieses eine Thema behandeln :-)

    Wer seine Familie schlecht macht, der macht sich selbst schlecht

  • Hessler

    Hat den Titel des Themas von „Wollt Ihr den totalen Bernd?“ zu „Bernd Hoffmann“ geändert.
  • Aber....... es ist ein Armutszeugnis, dass er und der Aufsichtsrat seit Februar um diese Situation wissen und keinen Kandidaten gefunden haben. Das riecht schon wieder so sehr nach Ego-Trip und Klüngelei das einem schlecht werden kann! <X

    Ob sich beim HSV solch unprofessionalität und solche Egomanie jemals ändern wird? Zu hoffen wäre es, denn erst dann sehe ich Aussicht auf nachhaltigen Erfolg!

    Das Problem sind ja die von Fiete geschriebenen Probleme bezgl. Wahrnehmung des Zustandes. Es wird / wurde ein Zustand verbreitet, den es eigentlich gar nicht gibt... Es gab bzgl. des VV ja Kandiaten. Aber wenn man keinen findet, mit dem man 100% zufrieden ist und wo auch der 100% Wille zu Veränderungen vorhanden ist, dann lieber weiter abwarten. Jetzt haben wir als HSV bis zu 12 Monate Zeit gewonnen. Es war und ist definitiv nicht das Ziel von Bernd Hoffmann jetzt Vorstandsvorsitzender zu werden. Die ganze Konstellation finde ich auch sehr "bescheiden" , da die Reaktionen, die jetzt erfolgt sind, vorhersehbar waren... Ausserdem rechne ich mit weiteren Schüssen aus dem Hinterhalt, gesteuert von Ertel, Hunke & Co....

    Vorstand ist nur ein Titel. Ich bin hier mit meiner privaten und eigenen Meinung unterwegs.

  • Ich hab mir gerade die PK angesehen. Mein Eindruck: Bernd Hoffmann ist gekommen, um zu bleiben

    Wer seine Familie schlecht macht, der macht sich selbst schlecht

  • Habe mir auch gerade die PK Im Office angesehen ;-) und das hat mir sehr gut gefallen. Die Fragen der Journalisten waren insgesamt wieder etwas strange, gerade von Kai-Uwe-Hesse. Beide empfand ich als sehr klar, und direkt. Immerhin ist die Führungsstruktur- und Besetzung nun geklärt. Hoffmann ist in seinem Auftreten ein Vollprofi, das muss man natürlich schon sagen. Kein Wort zu viel, keins zu wenig, und immer klare Abgrenzung AR/ Vorstand/ e.V.- trotz der Geschmäckle spricht für ihn, dass er natürlich das Operative kennt. Aus seiner früheren Zeit, wo er entsprechende Qualität nachgewiesen hat, und aktuell durch die enge Zusammenarbeit mit Frank Wettstein. So dass man jetzt nicht weiter Zeit verliert, um die sportliche wie wirtschaftliche Krise anzugehen. Spannend.

  • Bernd Hoffmann ist jetzt sozusagen Vorstandsvorsitzender "auf Bewährung". Das er jetzt gleichzeitig noch Präsident im e.V. ist und auch bleibt, ist für alle Seiten wichtig! Die Gegner von Hoffmann werden meiner Meinung nach versuchen, eine AoMV ins Leben zu rufen um einen neuen Präsidenten zu wählen. Der kann dann genau den Weg von Hoffmann gehen. Ja auch zur Not den AR neu aufstellen.

    Insgesamt MUSS diese allerletzte Chance der allerletzen Chancen genutzt werden und der Erfolg sich schnell einstellen, damit einigermaßen Ruhe rein kommt...

    Ich hoffe, ich irre mich...

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  • Ich habe das ganze Interview von BH in der heutigen Kicker-Ausgabe noch nicht gelesen, nur Auszüge. Aber in allem, was er sagt, und tut, ist frischer Wind drin. Und das finde ich positiv. Da werden die die Dinge offen angesprochen, und man erkennt eine gewisse Geschwindigkeit im Angehen und Lösen der offensichtlichen Probleme. Neben der sportlichen Neuausrichtung geht es ja vor allem auch um wirtschaftliche Beweglichkeit, und da traue ich ihm im Sponsoring und Hospitality den ein oder anderen Coup zu. Es ist schon einmal schön zu sehen bzw. zu hören, wie Kühne aktuell aus der öffentlichen Debatte ausgeklammert wird. Man versucht, zu machen, selbstbestimmt zu Handeln, kreativ zu sein und macht eine Neuaufstellung nicht von weiteren Mitteln des Hr. Kühne abhängig.

  • Man muss sagen das es mutig ist von Hoffmann im Moment Chef zu werden. Die Chance alles zu verlieren ist recht hoch.

    Ich war eher davon ausgegangen er hätte erstmal eine Marionette installiert damit er seinen Namen nicht beschmutzt.

    Jetzt ist er so ein wenig -All in- gegangen.


    Oder aber er ist wirklich so viel HSV das es Ihn nur um den HSV und nichts anderes geht und z.Z. ist wirklich kein besserer Chef zu finden.


    Ich habe nur Angst das jetzt wieder die Jugendarbeit zurück gefahren wird um damit Geld zu sparen.

    Deshalb Becker und Peters zurück (sogar Peters Büro aus dem Volkspark) in den Nachwuchs, in der Hoffnung das Peters alles hinschmeißt.


    Hatte nicht Hoffmann am Ende seiner ersten Amtszeit das Scouting + Nachwuchs finanziell stark runter gefahren?

    Oder erinnere ich mich da falsch? Bitte mal helfen, Danke.

  • Wir haben ja mit Bernd Hoffmann geschnackt, als wir den Podcast für die Klönstuv aufgenommen haben. Ausserdem kenne ich ihn auch schon etwas länger. Er macht das Ganze nicht, weil er Langeweile hat oder weil er sich präsentieren will, er macht das, weil er dem HSV helfen will. Zumindest war das bisher auch immer mein Eindruck. Oder was meinst du @Krischan?

    Wer seine Familie schlecht macht, der macht sich selbst schlecht

  • Ich will hier Hoffmann nichts unterstellen, da ich Ihn noch nie persönlich Kennengelernt habe.


    Es gibt ja schon wieder einige die der Meinung sind er würde es nur wegen des Geldes machen.


    Ich habe nur die Angst das der Nachwuchs wieder ein schlechteren Stand im Verein bekommt.

  • Nur mit Nachwuchs werden wir nie erfolgreich werden, auch wenn es extrem charmant wäre. Ich persönlich stehe diesem Jugendfetisch in gewisser Weise auch etwas skeptisch gegenüber. Momentan sieht es danach aus, daß Fiete den Verein ablösefrei verlässt, bevor er uns auch nur einmal wirklich helfen konnte. Opoku will den Verein ablösefrei verlassen, ehe er auch nur einmal eine Hilfe für uns war. Und dann kann man davon ausgehen, daß wir nicht immer diesen Erfolg der Nachwuchsarbeit haben werden, wie in dieser Zeit, Peters hin oder her. Denn die konkurrenz in dem Segment ist enorm und die preise für Jugendspieler steigen, wer weiß, ob wir da mittelfristig mithalten können. Vor allem können wir da nicht mithalten, wenn nicht mal was Zählbares dabei herauskommt. Viel Geld für nix.

    Aber das ist meine ganz persönliche Sicht.

    Bernd Hoffmann war in seiner ersten Amtszeit großer Förderer der Jugend. Er hat das Geld bereitgestellt, daß man da ganz oben angreifen könnte. Nach den Bayern hatten wir damals den zweithöchsten Etat für die Nachwuchsarbeit in der Liga, vor allem auf sein Drängen hin. Das wird oft genug vergessen.
    Die Spieler haben es nur nicht in den Kader geschafft. Im Grunde ja auch der Grund für das Zerwürfnis zwischen Hoffmann und Beiersdorfer. Auch seine Aussagen bei unserem Gespräch Anfang Februar gingen in die Richtung, daß wir unsere jungen Spieler nicht genügend fördern, daß sie auch letztlich bei uns spielen. Seine Gedanken gingen auch nicht in eventuelle Ablösen, sondern in die Bundesligaminuten, die unser Nachwuchs gemacht hat. Selbst mit der Zeit von Titz jetzt, sind wir nicht vom vorletzten Platz weggekommen. In der gesamten Liga war im letzten Jahr nur Leipzig schlechter.

    Von daher denke ich, daß er der Jugend seine Chance geben wird. Was mit Becker und dem Trainer (der nicht ewig titz heißen wird) ist, kkann ich nicht sagen

    Wer seine Familie schlecht macht, der macht sich selbst schlecht

  • Wir haben ja mit Bernd Hoffmann geschnackt, als wir den Podcast für die Klönstuv aufgenommen haben. Ausserdem kenne ich ihn auch schon etwas länger. Er macht das Ganze nicht, weil er Langeweile hat oder weil er sich präsentieren will, er macht das, weil er dem HSV helfen will. Zumindest war das bisher auch immer mein Eindruck. Oder was meinst du @Krischan?

    kann ich so nur zustimmen. Seine Kinder und seine Lebensgefährtin sind auch Vollblut HSVer. Die Nachwuchsarbeit zurückfahren? Im Gegenteil. Ich denke, da wird sogar noch mehr investiert. Das ist die Zukunft und dass weiß Bernd ganz genau.

    Vorstand ist nur ein Titel. Ich bin hier mit meiner privaten und eigenen Meinung unterwegs.

  • Es gibt ja schon wieder einige die der Meinung sind er würde es nur wegen des Geldes machen.

    es werden Summen zwischen 500-700.000 Euro als Gehalt für Hoffmann spekuliert. Ich denke, es sogar weniger sein. Wenn es ihm um Geld gehen würde, hätte er „gewartet“.

    Vorstand ist nur ein Titel. Ich bin hier mit meiner privaten und eigenen Meinung unterwegs.

  • Also dass der Nachwuchs wieder einen schlechten Stand bekommt... Das denke ich, muss überhaupt nicht befürchtet werden. Zum einen. Zum anderen hatte der Nachwuchs ja selbst bei der Inthronisierung Peters einen nicht sonderlich hohen Stellenwert. Da gibt es ganz viele Beispiele. Angefangen bei Tah, dem prominentesten Beispiel. Der bereits Qualität für die erste Liga nachgewiesen hat, im Grunde Stammspieler beim HSV. Identifikationsfigur. Top-Talent. Was macht Beiersdorfer? Verleiht Tah, und kauft für teures Geld den Cleber. Was sind das für Signalwirkungen? Talente haben rigoros keine Chance bekommen. Statt Demirbay zu spielen, wird Behrami gekauft und so weiter. Erst letzte Saison, aus der reinen Not heraus, wurden Spieler wie Ito und Arp gebracht. Das war doch gar nicht der Plan. Die Handlungsunfähigkeit der Führung und die katastrophale Kaderzusammenstellung haben die Notwendigkeit gebracht. Aber selbst Gisdol hat Ito dann wieder rausgenommen. Hollerbach hat ihn gar zurück zur U21 geschickt, und auf erfahrene Kräfte gesetzt. Erst Titz ob des Spielsystems und die Nähe zur zweiten Mannschaft haben wir weitere Durchlässigkeit gesorgt. Hoffmann sagt ja explizit, dass die Qualität der Nachwuchsarbeit daran gemessen wird, wie viele Einsatzminuten die Talente bei den Profis haben. Und da kann Peters noch so geile Arbeit leisten, wenn die in der ersten Mannschaft nicht den Mut, und die Geduld haben, ist es für die Katz. Die zweite Liga mit den Budgetrestriktionen, Becker als low-Budget-Entwickler, und dir Durchlässigkeit bei Titz sollten dafür sorgen, dass so etwas wie Tah nie nie nie nie wieder passiert. Hoffentlich.

  • Ach ja, und zu Bernd. Zu seiner Motivation sagter er ja, er sei zum einen Fußball-verrückt, als zum anderen HSV-verliebt. Und war nach dem Frankfurt Spiel (Hinrunde) der Meinung, hier müsse sich nun umgehend etwas ändern. Und ist zudem offensichtlich davon überzeugt, dass er selbst dem Verein auch mehr geben kann, als andere. Kurz: Er ist natürlich ein Machtmensch, aber aus Überzeugung, nicht zum Selbstzweck, und er ist ein Macher, dessen Motivation hier die erfolgreiche Entwicklung des HSV ist. Dennoch geht er jetzt nen Stück weit all-in. Aber wer nichts wagt, der nichts gewinnt.