Klaus-Michael Kühne

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    Hoobs, da bin ich völlig bei Dir. Keine Anteile mehr an Kühne. Anteile an einen anderen strategischen Partner: ja, ABER erst, wenn der HSV wieder oben mitspielt. Vorher macht das finanziell keinen Sinn.

  • Hoobs, da bin ich völlig bei Dir. Keine Anteile mehr an Kühne. Anteile an einen anderen strategischen Partner: ja, ABER erst, wenn der HSV wieder oben mitspielt. Vorher macht das finanziell keinen Sinn.

    man sollte 24,9% gar nicht überschreiten. Auch wenn die Anteile an verschiedene Strategen gehen, könnten die irgendwann dann doch bei 1 Strategen landen und das wäre nicht gut.

    Vorstand ist nur ein Titel. Ich bin hier mit meiner privaten und eigenen Meinung unterwegs.

  • Er mag auf manches Geld verzichtet haben. 'Geschenkt' ist es deswegen aber nicht. Macht, Einfluss, Dankbarkeit, Verbesserung der Verhandlungsposition zur Erreichung des Endziels (entscheidende Anteilsmehrheit), Denkmal in Hamburg....


    Folgt man dieser Argumentation, dann kann man auch jedes ehrenamtliche Engagement z.B. für hungernde Kinder in Afrika als eben nicht selbstlos/"geschenkt" diskreditieren, denn auch jeder Helfer hat seinen ureigenen Benefit.

    Die Feststellung dass ein Engagement nicht selbstlos ist, diskreditiert selbiges nicht automatisch.


    Gerade Kühne Engagement wird aber häufig als selbstlos dargestellt und das ist es eben nicht.


    Damit male ich kein düsteres Bild und 'Schuld' haben letztlich eh die ehemaligen Verantwortlichen des HSV, allen voran Dietmar Beiersdorfer, aber auch Heribert Bruchhagen.


    Dass der Niedergang viel früher begann (eigentlich bereits in der Ära Klein/Netzer) soll dabei nicht verschwiegen werden.

    ---------------

    In einer Zeit, die nach dem Lehrsatz lebt, dass maximaler Lustgewinn dadurch zu erzielen ist, dass man sich ausruht, bevor man sich angestrengt hat, in einer solchen Zeit muss man absteigen und nicht aufsteigen.

  • Bitte keine weiteren Anteile an Hr. Kühne verkaufen.


    Mir wäre es viel lieber wenn ein anderer Investor die restlichen Anteile und einen Teil von Hr. Kühne kaufen könnte. Dann wäre evtl der Weg zu den 2 strategischen Partnern, wie es mal gedacht war wieder möglich. (Ich weiß, dass das z.Zt. nicht passieren wird :()

  • Der HSV und Kühne. Oder wie Jovanov mal in Die Zeit titelte: Schuld und Kühne. Zunächst einmal hat Hoffmann natürlich Recht. Für die Misere Alleinverantwortlich sind die HSV-Führungskräfte, denn sie alle stehen mit ihren Namen für sämtliche eingegangene Rechtsgeschäfte. Man dachte, Probleme mit Kühnes Kohle lösen und Entwicklungen beschleunigen zu können. Fakt ist, Kühne war Akzelerator des Niedergangs. Ein Teufelskreis. Und die Abhängigkeit und Fremdbestimmung wurde sukzessive größer. Es gab keine klare Kader- und Spielphilosophie. E wurden immer nur vermeintlich große Namen verpflichtet, und auch gerne jene, mit dem richtigen Berater. Eine Farce, diese öffentlichen Diskussionen mit Kühne in jeder Transferphase. Klar, er hat viel Geld gegeben, Namensrechte erworben, Darlehen abgeschrieben, und ein bis zweimal vor der Zahlungsunfähigkeit bewahrt. Aber es ist hausgemacht. Keine nachhaltige Entwicklung, und den HSV killen die hohen Gehälter der Spieler bei kontinuierlichem Misserfolg. Zuletzt skizziert er, der HSV wäre das schlechteste Investment seines Lebens. Da weiß man schon, woher der Wind weht. Jetzt lanciert er öffentlich die Notwendigkeit weiterer Anteilsankäufe für weitere Gaben. Mehr Macht, und keine Unterstützung ohne Gegenleistung. Ein Witz. Und ein Affront gegenüber Hoffmann, der versucht, die Dinge ausschließlich intern zu adressieren. Wenn es Kühne wirklich um den HSV ginge, dann wüsste er, dass weitere Anteilsveräufe an ihn und gerade zum aktuellen Kurs totaler Mist sind. Dann würde er die Namensrechte verlängern, die Höhe der Zahlungen verdoppeln und jetzt ein down payment für wenige Jahre im Voraus leisten. Aber so wie es bisher gelaufen ist- bloß die Finger von Kühne lassen. Wer solche Freunde hat....

  • E wurden immer nur vermeintlich große Namen verpflichtet, und auch gerne jene, mit dem richtigen Berater.

    Aber niemand hat den HSV gezwungen, diese Spieler zu verpflichten. Hätte die Führung genügend Stärke gehabt, dann hätten sie gesagt: "Jo, wenn das deine Bedingungen sind, dann behalte dein Geld." Das Problem ist also nicht Kühne, sondern die Führung des HSV, die es nicht geschafft hat, ohne ihn zu agieren.

    Zuletzt skizziert er, der HSV wäre das schlechteste Investment seines Lebens

    Das bedeutet allerdings nicht, daß er Zinsen/Dividenden sehen möchte. Erfolg wäre zB auch ein Return seines Invests. Ursprünglich, das muß man sich auch mal vor Augen halten, war Ziel seiner Investitionen, daß er mit dem HSV nochmal Meister werden wollte.

    Wer seine Familie schlecht macht, der macht sich selbst schlecht

  • Selbstverständlich hat dein Hinweis, KMKs Engagement sei nicht völlig selbstlos, eine eindeutig negative Konnotation. Gegenprobe: Hieltest Du es für nötig in den von mir oben angeführten Fällen sozialen Engagements mit demselben Hinweis auf die damit ebenfalls verbundenen persönlichen Benefits um die Ecke zu kommen? Wohl kaum.

    Natürlich ist KMK Fluch und Segen zugleich und muss daher kritisch gesehen werden. Keine Frage. Ich finde es aber z.T. aberwitzig, wie einige immer wieder mehr oder minder offen einfordern, er solle doch bitt'schön dem HSV zum Beweis seiner Selbstlosigkeit (weitere) Milliönchen "schenken". Erstens lässt es sich stets wohlfeil über anderer Leute Geld klugschnacken, zweitens wäre mit Schenkung eben auch Schenkungssteuer in erheblicher Höhe fällig, was wiederum von KMK fordert, dass er nach rund 100 vom Verein weitestgehend konzeptlos verpulverten Millionen zusätzlich an den Fiskus zahlt. Im Ergebnis stiegen seine ohnehin bisher erheblichen Aufwendungen ohne dass deswegen auch nur ein Cent mehr beim HSV landen würde.

  • Hieltest Du es für nötig in den von mir oben angeführten Fällen sozialen Engagements mit demselben Hinweis auf die damit ebenfalls verbundenen persönlichen Benefits um die Ecke zu kommen?

    Die sind hier nicht Thema, sonder eben jener Klaus Michael Kühne. Wären sie Thema gewesen und der Tenor hätte auf der lobenswerten Selbstlosigkeit gelegen, so hätte ich das ebenso thematisiert. Mit Sicherheit, denn Selbstlosigkeit ist nichts anderes als Geschwätz.


    Aber letztlich ist dazu auch alles gesagt.


    Ich sehe das Wirken von Kühne nicht positiv. Schuld daran haben aber die ehemaligen Verantwortlichen, die das Wirken so erst ermöglicht haben.

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    In einer Zeit, die nach dem Lehrsatz lebt, dass maximaler Lustgewinn dadurch zu erzielen ist, dass man sich ausruht, bevor man sich angestrengt hat, in einer solchen Zeit muss man absteigen und nicht aufsteigen.

  • Ich empfinde es als blödsinn, dass manche glauben das er uns mit seinen Millionen geholfen hat. Das Gegenteil ist der Fall. Durch die Millionen haben sich Typen wie Struth ihren Reichtum aufgebaut. Und auch für unsere Trainer war es so kaum möglich eine echte Mannschaft zu bilden, da immer wieder Millionen-Transfers zum HSV kamen die irgendwie eingebaut werden mussten. Nicht Leistung zählte, sondern Marktwert.



    Sorry, aber das ist mindestens teilweise Legendenbildung. Als ob allen Trainern millionenteure Graupen gegen ihren ausdrücklichen Willen in die Mannschaft gestellt wurden und sie allein dadurch dann gehindert waren, den Fußball zu entwickeln, den sie ansonsten hätten spielen lassen (wollen). Aber selbst wenn zumindest teilweise Spieler aus den von dir unterstellten Gründen verpflichtet worden sein sollten, dann bleibt es zuvorderst das Versagen der VVs, namentlich Jarchows und vor allem Beiersdorfers.

    Zitat

    Alles in allem wären wir ohne einen Euro von Herrn Kühne eventuell schon vor ein paar Jahren abgestiegen oder sogar zwangsabgestiegen.... aber hätten die Chance gehabt uns wirklich von Grund auf zu erneuern. Und wer weiß? Vielleicht wären wir dann im Sommer 2018 schon viel weiter als heute.

    Also erst bot der von einigen bereits seit Jahren förmlich herbeigeredete Abstieg in Liga 2 die angeblich notwendige Chance zur Grunderneuerung, jetzt wären also Insolvenz/ Zwangsabstieg die angeblich vielleicht noch bessere Lösung gewesen?

    Das ist doch nichts als irrationales, die Fakten sträflich ignorierendes Wunschdenken.

    1. muss man dann mal begründen, aus welchen objektiven Gründen, in welcher unteren Liga auch immer, plötzlich Hirn vom Himmel in die Köpfe der Verantwortlichen regnen sollte und zwar nur weil es (noch) eine Klasse weiter runter geht? Aus meiner Erfahrung in mittelgroßen Vereinen kann ich berichten, dass Inkompetenz klassenunabhängig verteilt ist.

    2. Insolvenz/Zwangsabstieg hätte im Verein und seinem wirtschaftlichem Umfeld (Gastronomie,Hotellerie, Merchandising) zum Verlust von hunderten Arbeitsplätzen geführt. Ein Stadion wie das Volksparkstadion ist wirtschaftlich in der 3. oder gar 4. Liga gar nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben. Man hätte es dann wohl verkaufen müssen - nur an wen? Die Stadt Hamburg und damit den Steuerzahler für das Vereinsmismanagement bluten lassen? Außerdem ist der Weg zurück, wie man von diversen Vereinen lernen könnte, umso schwerer je tiefer man gefallen ist. Ein Durchmarsch, wie er einst bspw. RB gelang, wäre von diversen weiteren Faktoren abhängig, deren Vorhandensein keiner, der so argumentiert, garantieren kann.,

  • Sorry, aber das ist mindestens teilweise Legendenbildung. Als ob allen Trainern millionenteure Graupen gegen ihren ausdrücklichen Willen in die Mannschaft gestellt wurden und sie allein dadurch dann gehindert waren, den Fußball zu entwickeln, den sie ansonsten hätten spielen lassen (wollen). Aber selbst wenn zumindest teilweise Spieler aus den von dir unterstellten Gründen verpflichtet worden sein sollten, dann bleibt es zuvorderst das Versagen der VVs, namentlich Jarchows und vor allem Beiersdorfers.

    Also erst bot der von einigen bereits seit Jahren förmlich herbeigeredete Abstieg in Liga 2 die angeblich notwendige Chance zur Grunderneuerung, jetzt wären also Insolvenz/ Zwangsabstieg die angeblich bessere Lösung gewesen?

    Das ist doch nichts als irrationales, die Fakten sträflich ignorierendes Wunschdenken.

    1. muss man dann mal begründen, aus welchen objektiven Gründen, in welcher unteren Liga auch immer, plötzlich Hirn vom Himmel in die Köpfe der Verantwortlichen regnen sollte und zwar nur weil es (noch) eine Klasse weiter runter geht? Aus meiner Erfahrung in mittelgroßen Vereinen kann ich berichten, dass Inkompetenz klassenunabhängig verteilt ist.

    2. Insolvenz/Zwangsabstieg hätte im Verein und seinem wirtschaftlichem Umfeld (Gastronomie,Hotellerie, Merchandising) zum Verlust von hunderten Arbeitsplätzen geführt. Ein Stadion wie das Volksparkstadion ist wirtschaftlich in der 3. oder gar 4. Liga gar nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben. Man hätte es dann wohl verkaufen müssen - nur an wen? Die Stadt Hamburg und damit den Steuerzahler für das Vereinsmismanagement bluten lassen? Außerdem ist der Weg zurück, wie man von diversen Vereinen lernen könnte, umso schwerer je tiefer man gefallen ist. Ein Durchmarsch, wie er einst bspw. RB gelang, wäre von diversen weiteren Faktoren abhängig, deren Vorhandensein keiner, der so argumentiert, garantieren kann.,

    Wir haben jetzt die von vielen schon lange geforderte Umstruckturierung der Führungsriege des HSV. Und wenn sie erfolgreich ist, dann werden die Leute kommen und sagen "Siehste, wir sind abgestiegen und haben uns so am Schopfe aus dem Sumpf gezogen." Letztlich ist es aber so, diese Restruckturierung wäre auch gekommen, wenn wir die Klasse gehalten hätten. Der Ausgangspunkt war nämlich die Wahl von Hoffmann und nicht der Abstieg

    Wer seine Familie schlecht macht, der macht sich selbst schlecht

  • Aber niemand hat den HSV gezwungen, diese Spieler zu verpflichten. Hätte die Führung genügend Stärke gehabt, dann hätten sie gesagt: "Jo, wenn das deine Bedingungen sind, dann behalte dein Geld." Das Problem ist also nicht Kühne, sondern die Führung des HSV, die es nicht geschafft hat, ohne ihn zu agieren.

    Das bedeutet allerdings nicht, daß er Zinsen/Dividenden sehen möchte. Erfolg wäre zB auch ein Return seines Invests. Ursprünglich, das muß man sich auch mal vor Augen halten, war Ziel seiner Investitionen, daß er mit dem HSV nochmal Meister werden wollte.

    Das hatte ich ja eingangs angemerkt, dass hier NUR die Führungsriege(n) des HSV alleinverantwortlich Schuld an der Misere gewesen sind. Kühne kann grundsätzlich ja mal machen was er will, man kann ihm ja zu nichts zwingen.


    Aber die Bedingungen, zu welchen KMK dem HSV geholfen hat, und zu welchen er bereit wäre weiterhin zu ´unterstützen´- waren und sind für den HSV ein Problem. Ich mache Kühne ja keinen Vorwurf. Grundsätzlich ist es ja legitim, dass jemand, der die Musik bezahlt, auch Mitspracherecht haben will bei dem, was gespielt wird. Aber missfällt mir zusehends die offensichtliche Maximierung seines Einflussfaktors. Aktuell, wo Hoffmann der starke Mann ist, möchte er anscheinend nachziehen. Bzw. im Spiel bleiben und forciert deswegen etwaige weitere Anteilsankäufe von > 25%. Er hat ja auch keinen Karl Gernandt mehr im AR.


    Die finanzielle Not des HSV ist weiter groß. Nächstes Jahr ist auch noch die Fan-Anleihe zurückzuzahlen. Man muss kreative, andere Wege finden, um wieder in die finanzielle Beweglichkeit zu kommen. Ein weiter so mit Kühne kann und darf keine Option sein. Gerade in der Stunde der größten Krise des Vereins hätte Kühne ja auch nochmal ein Zeichen setzen können. Aber das tut er nicht. Das kann man auch nicht erwarten. Aber man muss jetzt das Ruder übernehmen, und sich von ihm emanzipieren.

  • Kühne will sich lt. Abendblatt zurückziehen :


  • Und die Medien haben wieder eine Geschichte...


    Kühne muss aufpassen , dass er nicht seinen eigenen Ruf schädigt, wenn er tatsächlich mit denen gesprochen hat.

    Und er sollte vielleicht ein wenig mehr in sein Beraterumfeld investieren.

    Und wenn das Schiff auf dem wir stehn,

    auch einmal droht unter zu gehn,

    Wir bleiben drauf mit Mann und Maus

    Wir stehn zu unserem HSV!

  • Eine weitere sehr positive Nachricht für den HSV. Endlich bestimmt der HSV die Spielregeln und lässt sich nicht wie eine Marionette in weitere Abhängigkeiten und Sackgassen drängen. Und noch viel geiler. Es würde die Chance eröffnen, vielleicht gar 2-3 strategische Partner zu finden, die die Anteile mittelfristig übernehmen. Kühne handelt ausschließlich opportunistisch und seine Interessen stehen über dem Wohl des HSV. Endlich hat mit Hoffmann mal jemand die Eier, Grenzen zu setzen. Wettstein hatte die Papiere vermutlich schon in der Schublade.

  • Kühne zieht sich eben nicht zurück und er steigt auch nicht aus und neu ist das Ganze auch nicht wirklich, hatte er alles schon so auf die eine oder andere Art und Weise gesagt.

    Gäääähn.

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    In einer Zeit, die nach dem Lehrsatz lebt, dass maximaler Lustgewinn dadurch zu erzielen ist, dass man sich ausruht, bevor man sich angestrengt hat, in einer solchen Zeit muss man absteigen und nicht aufsteigen.

  • Er ist beleidigt, das sein Wunsch nach mehr Anteilen nicht respektiert wird.


    Gut so. Dann soll er halt Fan bleiben.


    Damit ist dann aber auch der Stadionname wieder in Gefahr, befürchte ich.

    Beste Elf nach aktuellem Stand, 17.09.18:


    Pollersbeck - Santos, van Drongelen, Bates, Sakai - Mangala - Hwang, Holtby, Narey - Hunt - Lassoga

  • Nachdem ich zunächst ausgiebig gegähnt habe, musste ich bei genauerem Hinsehen doch feststellen, dass das Kühne Interview eine ganze Reihe interessanter Aspekte beinhaltet. Daher an dieser Stelle noch einige Bemerkungen von meiner Seite dazu.

    Zitat von Klaus-Michael Kühne (Sportbild)

    "Für mich gibt es eindeutig den Spruch: Man soll nie nie sagen. Im Augenblick ist die Sache sehr festgefahren, da kann ich von mir aus keine Schritte mehr machen – die müssten von der anderen Seite kommen."


    Nichts fasst es besser zusammen, dass man auf das Geschwätz des alten Mannes wenig geben kann.

    Kühne weiß, dass man so oder so auf ihn zugehen und zukommen muss.


    Und zum Thema AUSSTIEG


    Zitat von Klaus-Michael Kühne (Sportbild)

    Ich bin bereit, sie [die Anteile, Anm. d. Red.] zum von mir bezahlten Einstandspreis abzugeben und diese ohne Gewinn zu veräußern, ja. Ich sehe aber niemanden, das ist auch Utopie.

    Natürlich, ist der Ausstieg überhaupt nicht sein Ziel und in Kenntnis der Situation (es gibt nach wie vor keine strategischen Partner, die beim HSV einsteigen wollen und schon gar nicht zu den von Kühne genannten Konditionen). Angesichts der Utopie natürlich ein Leichtes, sich derart jovial zu äußern.


    Herr Kühne taktiert und spielt auf Zeit.

    Eine weitere sehr positive Nachricht für den HSV. Endlich bestimmt der HSV die Spielregeln und lässt sich nicht wie eine Marionette in weitere Abhängigkeiten und Sackgassen drängen.

    Nein, der HSV ist nach wie vor abhängig von dem alten Mann. Die Schranken, ihm die Sperrminoritöt zu versagen, hat es auch vor Bernd Hoffmann bereits gegeben. Die 'Satzungslücke' ist nach wie vor nicht geschlossen.


    Es würde die Chance eröffnen, vielleicht gar 2-3 strategische Partner zu finden, die die Anteile mittelfristig übernehmen.

    Herr Kühne selber hält das für Utopie. Ich schließe mich ihm an. Und mittelfristig? Mittelfristig erzählt der edle Gönner ohnehin wieder etwas anderes (#nienie).


    Selbstredend ist Kühne Opportunist und verfolgt seine Interessen. Wer jemals anderes behauptet oder gehofft hat, ist mit großen Scheuklappen durch die Weltgeschichte gelaufen.

    Wettstein hatte die Papiere vermutlich schon in der Schublade.

    Damit liegst du vermutlich gar nicht so verkehrt. Zu der Thematik findet sich im Sportbild Interview übrigens auch Interessantes:

    Zitat

    Wir waren eigentlich soweit, dass in einer gemeinsamen Pressekonferenz erklärt werden sollte, dass sich Herr Hoffmann mit dem Vorstand und Aufsichtsrat zu einem späteren Zeitpunkt dafür einsetzen wird.


    Dieses sollte einvernehmlich als Ziel ausgegeben werden und hätte mir als Zeichen für eine weitere Förderung auch gereicht. Herr Köttgen als Aufsichtsratschef stand dahinter. Frank Wettstein als Finanzchef ebenso. Herr Hoffmann war schwankend, hat mal Ja und mal Nein gesagt.

    Das gibt ja durchaus auch ein Bild von den im AR existierenden Allianzen und lässt nicht nur vermuten, sondern macht auch deutlich, dass man nach wie vor weit entfernt davon ist, gemeinsam an einem Strang zu ziehen.


    Und auch in die Arbeitsweise des Herrn Wettstein gibt Kühne interessante, wenngleich wenig überraschende Einblicke. Auf die Frage ob es eine Führungsperson gäbe, die den Mann aus Schindelegi nicht enttäuscht hätte, heißt es:


    Zitat von Klaus-Michael Kühne (Sportbild)

    Die Konstante war Herr Wettstein, der Finanzchef. Er ist auch ein bisschen schlitzohrig, und wenn es ums Geld ging, hat er mir immer ziemlich abenteuerliche Konstruktionen genannt, da musste ich furchtbar aufpassen. Unser Justiziar hat immer genau drauf geschaut und alles rechtlich überprüft. Er hatte bei den Abmachungen immer sehr viel zu tun.

    Wettstein, Wettstein...

    ... alles muss versteckt sein.


    Das Interview beinhaltet eine ganze Reihe weiterer Aspekte. Kühne befürchtete zu Recht, dass lediglich einige Passagen und Halbsätze die Schlagzeilen ausmachen und Dinge aus dem Kontext gerissen würden.

    Von daher gibt es hier ein Transskript des Interviews, [freundlicherweise von einem meiner Blog User (Prof. Vitzliputzli) im blogeigenen Chat zur Verfügung gestellt.] damit sich jeder ein umfassendes Bild machen kann:

    Kuehne_Sportbild_27-06-2018.pdf

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    In einer Zeit, die nach dem Lehrsatz lebt, dass maximaler Lustgewinn dadurch zu erzielen ist, dass man sich ausruht, bevor man sich angestrengt hat, in einer solchen Zeit muss man absteigen und nicht aufsteigen.

  • Danke für das Interview...er kommt für mich regelrecht sympathisch rüber. So wie wir Lasogga sein Gehalt zugestehen, müssen wir auch Kühnes Vorstellungen hinnehmen.


    Was soll er mehr sagen, als das er seine Anteile jederzeit zum Kaufpreis wieder abgibt.

    Und wenn das Schiff auf dem wir stehn,

    auch einmal droht unter zu gehn,

    Wir bleiben drauf mit Mann und Maus

    Wir stehn zu unserem HSV!

  • Ach ja... Kühne. Erst mal „Danke!“ für die Bereitstellung des Interviews.

    Kühne haut wieder Dinge raus, bei denen ich immer nicht weiß, ob er sich eigentlich vorher genau überlegt warum und wie er etwas sagt, oder ob - positiv ausgedrückt - er in dem Augenblick sein Herz auf der Zunge hatte.

    Mittlerweile bin ich sehr misstrauisch was ihn angeht.

    Auf der einen Seite sagt er „Es ist ganz gut so, wenn nach diesem Artikel langsam Ruhe einkehrt.“ und auf der anderen Seite müsste er doch wissen, welche Parolen jetzt wieder auf dem Boulevard gedroschen werden. Außerdem ist bald Juli... Zeit für sein Interview bei Sky.

    Dann wirft er der Führung Versagen vor (was ja korrekt ist), aber fordert über die Presse bestimmte Spieler, die er hinterher als „Luschen“ bezeichnet.

    Wie oft hat er denn schon gesagt, dass es erst mal kein weiteres Geld gibt... statt dessen gibt er aber Interviews. Was will er damit bezwecken? Will er Liebe? Will er Druck aufbauen um mehr Anteile zu kaufen? Will er selber Präsident werden?