Klaus-Michael Kühne

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  • In der Tat. Die Installation Beiersdorfers mit der vorherigen Inthronisierung Karl Gernandts war ziemlich nahe am Gegenteil der Kompetenz, die wir zu diesem Zeitpunkt gebraucht haben und hat uns endgültig zu dem Verein gemacht, der wir heute sind. Unser Platz ist nicht mehr fix in der Bundesliga, die letzten Jahre sprechen eine klare Sprache.


    Diese Einsicht scheint aber nicht Kühnes Stärke zu sein. Einfach mal anzuerkennen, dass sein Engagement zwar immer gut gemeint war, aber zum Teil leider höchst schädlich für den Verein.

    Und wenn das Schiff auf dem wir stehn,

    auch einmal droht unter zu gehn,

    Wir bleiben drauf mit Mann und Maus

    Wir stehn zu unserem HSV!

  • dafür haben wir ja letztlich ausgeliedert

    Um die Geschicke in die Hände von Fans zu legen? Ich dachte genau das sollte vermieden werden und jetzt liegen sie in den Händen eines einzigen, zugegebenermaßen Edelfans.


    Die Ausgliederung hat letztlich nix gebracht. Es liegt zwar auch an Strukturen, aber in erster Linie an den handelnden Personen. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

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    In einer Zeit, die nach dem Lehrsatz lebt, dass maximaler Lustgewinn dadurch zu erzielen ist, dass man sich ausruht, bevor man sich angestrengt hat, in einer solchen Zeit muss man absteigen und nicht aufsteigen.

  • Das KMK es gut meint, glaube ich sofort. Dennoch trägt er eine große Mitschuld an der jetzigen Situation.


    Ich empfinde es als blödsinn, dass manche glauben das er uns mit seinen Millionen geholfen hat. Das Gegenteil ist der Fall. Durch die Millionen haben sich Typen wie Struth ihren Reichtum aufgebaut. Und auch für unsere Trainer war es so kaum möglich eine echte Mannschaft zu bilden, da immer wieder Millionen-Transfers zum HSV kamen die irgendwie eingebaut werden mussten. Nicht Leistung zählte, sondern Marktwert.


    Alles in allem wären wir ohne einen Euro von Herrn Kühne eventuell schon vor ein paar Jahren abgestiegen oder sogar zwangsabgestiegen.... aber hätten die Chance gehabt uns wirklich von Grund auf zu erneuern. Und wer weiß? Vielleicht wären wir dann im Sommer 2018 schon viel weiter als heute.

  • Diese Einsicht scheint aber nicht Kühnes Stärke zu sein. Einfach mal anzuerkennen, dass sein Engagement zwar immer gut gemeint war, aber zum Teil leider höchst schädlich für den Verein.

    Wir mögen Kühnes fehlende Fachkompetenz bemängeln und seine mangelnde Einsicht. All das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Kühne nicht der Schuldige an der derzeitigen Situation ist.


    Die dafür Hauptverantwortlichen nanntest du ja bereits.


    Niemand hat den HSV gezwungen, das Geld zu nehmen und es dann derartig zu Verbrennen.


    Aber, das ist Schnee von gestern. Wichtig ist, wie es jetzt weiter geht.


    Aus meiner Sicht wäre der HSV gut beraten, kleine Brötchen zu backen. Mir scheint allerdings das Gegenteil ist der Fall und auch Hoffmann geht all-in und damit volles Risiko, wenngleich wohl ohne Kühne wie es scheint.

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    In einer Zeit, die nach dem Lehrsatz lebt, dass maximaler Lustgewinn dadurch zu erzielen ist, dass man sich ausruht, bevor man sich angestrengt hat, in einer solchen Zeit muss man absteigen und nicht aufsteigen.

    Einmal editiert, zuletzt von HeLuecht ()

  • Ich empfinde es als blödsinn, dass manche glauben das er uns mit seinen Millionen geholfen hat. Das Gegenteil ist der Fall. Durch die Millionen haben sich Typen wie Struth ihren Reichtum aufgebaut. Und auch für unsere Trainer war es so kaum möglich eine echte Mannschaft zu bilden, da immer wieder Millionen-Transfers zum HSV kamen die irgendwie eingebaut werden mussten. Nicht Leistung zählte, sondern Marktwert.

    Kühne hat uns mit den Millionen geholfen. Das Problem war die Umsetzung. Es fehlte ein starker Sportdirektor. Kühne kann sabbeln, bis er umfällt. Die Entscheidungen müssen aber im Volkspark getroffen werden. Da hat es in den letzten Jahren eindeutig gefehlt. Der Verein hätte es sich bei der jetztigen Lizenzvergabe einfach machen können und wie die letzten Jahre einfach auf Kühne zurückgreifen können. Dieses wurde endlich NICHT getan. Das Kühen seine Forderungen durchsetzen konnte, kann, sollte und muss man den Verantwortlichen der vergangenen Jahre beim HSV anlasten. Nicht Kühne.

    Vorstand ist nur ein Titel. Ich bin hier mit meiner privaten und eigenen Meinung unterwegs.

  • Der Verein hätte es sich bei der jetztigen Lizenzvergabe einfach machen können und wie die letzten Jahre einfach auf Kühne zurückgreifen können.

    Hätte er das? Da sind aus Meiner Sicht erhebliche Zweifel angebracht, geht es Kühne doch um Anteile, wie wir gerade (wieder) erfahren durften. Nein, gerade mit Kühne wäre das wohl nicht einfach, nicht schnell und nicht mit der notwendigen 100%igen Planungssicherheit gegangen.

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    In einer Zeit, die nach dem Lehrsatz lebt, dass maximaler Lustgewinn dadurch zu erzielen ist, dass man sich ausruht, bevor man sich angestrengt hat, in einer solchen Zeit muss man absteigen und nicht aufsteigen.

  • Ich denke, Kühne hätte dem HSV auch einen Kredit gegeben. Hatte auch mal davon gelesen, dass er zu Gesprächen bereit gewesen wäre. Kühne hätte sich da auch breitschlagen lassen.

    Gut, dass sie es nicht getan haben. Auch wenn sie wohl „ein paar“ Prozente mehr Zinsen zahlen müssen.

    Vorstand ist nur ein Titel. Ich bin hier mit meiner privaten und eigenen Meinung unterwegs.

  • Klar ist 'Onkel KlauMi' zu Gesprächen bereit, jederzeit. Zu seinen Bedingungen.


    Geschenkt gibt es unterm Strich von ihm nichts.


    Und daher bin ich bei dir: Gut, dass sie es nicht getan haben!

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    In einer Zeit, die nach dem Lehrsatz lebt, dass maximaler Lustgewinn dadurch zu erzielen ist, dass man sich ausruht, bevor man sich angestrengt hat, in einer solchen Zeit muss man absteigen und nicht aufsteigen.

  • Klar ist 'Onkel KlauMi' zu Gesprächen bereit, jederzeit. Zu seinen Bedingungen.


    Geschenkt gibt es unterm Strich von ihm nichts.


    Und daher bin ich bei dir: Gut, dass sie es nicht getan haben!

    Ich frage mich immer, ob es von ihm nichts geschenkt gibt, weil er im Herzen doch nicht der große Gönner ist oder aber , weil das steuerliche/finanzielle Vorteile mit sich bringt. Im Endeffekt gehört ihm schon ein beträchtlicher Teil des Vereins und da wäre es doch sonst eher egal, auf welcher Seite das Minus entsteht.

    Und wenn das Schiff auf dem wir stehn,

    auch einmal droht unter zu gehn,

    Wir bleiben drauf mit Mann und Maus

    Wir stehn zu unserem HSV!

  • Ich frage mich immer, ob es von ihm nichts geschenkt gibt, weil er im Herzen doch nicht der große Gönner ist oder aber , weil das steuerliche/finanzielle Vorteile mit sich bringt. Im Endeffekt gehört ihm schon ein beträchtlicher Teil des Vereins und da wäre es doch sonst eher egal, auf welcher Seite das Minus entsteht.

    Kühne hat dem HSV schon einiges geschenkt. Ich werde nachher mal eine Aufstellung machen. Als Beispiel sei nur die Namensrechte am Stadion genannt.

    Vorstand ist nur ein Titel. Ich bin hier mit meiner privaten und eigenen Meinung unterwegs.

  • Er mag auf manches Geld verzichtet haben. 'Geschenkt' ist es deswegen aber nicht. Macht, Einfluss, Dankbarkeit, Verbesserung der Verhandlungsposition zur Erreichung des Endziels (entscheidende Anteilsmehrheit), Denkmal in Hamburg....


    Da spielen viele Aspekte eine Rolle und was es letztlich genau ist, weiss nur der Edelfans, Gönner, Geschäftsmann selber. Wobei mir auch da manchmal erhebliche Zweifel aufkommen.

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    In einer Zeit, die nach dem Lehrsatz lebt, dass maximaler Lustgewinn dadurch zu erzielen ist, dass man sich ausruht, bevor man sich angestrengt hat, in einer solchen Zeit muss man absteigen und nicht aufsteigen.

  • Er mag auf manches Geld verzichtet haben. 'Geschenkt' ist es deswegen aber nicht. Macht, Einfluss, Dankbarkeit, Verbesserung der Verhandlungsposition zur Erreichung des Endziels (entscheidende Anteilsmehrheit), Denkmal in Hamburg....


    Da spielen viele Aspekte eine Rolle und was es letztlich genau ist, weiss nur der Edelfans, Gönner, Geschäftsmann selber. Wobei mir auch da manchmal erhebliche Zweifel aufkommen.

    sehr viel Spekulation. Aber das es sein Ziel sei, Anteilsmehrheit zu bekommen, bezweifle ich sehr sehr stark. Dass er jetzt, nachdem die Investitionen nicht gefruchtet haben, er mit einem Anteil von 25% ein größeres Mitspracherecht haben möchte, kann ich sogar verstehen.

    Ich bin mir aber auch sicher, wenn ein anderer Investor kommen würde, und ihm Anteile abkaufen würde, da würde er nicht nein sagen, wenn der HSV davon profitieren würde.


    Das Bild von KMK ist mir insgesamt zu düster. Er ist sicher kein Heiliger, aber eben auch nicht der Teufel.

    Vorstand ist nur ein Titel. Ich bin hier mit meiner privaten und eigenen Meinung unterwegs.

  • Natürlich ist das Spekulation. Was sonst betreiben wir alle hier denn wohl? 😊

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    In einer Zeit, die nach dem Lehrsatz lebt, dass maximaler Lustgewinn dadurch zu erzielen ist, dass man sich ausruht, bevor man sich angestrengt hat, in einer solchen Zeit muss man absteigen und nicht aufsteigen.

  • Das größte Problem ist nicht Kühne, das größte Problem ist, daß wir aus dem Geld nichts gemacht haben, sondern es mit beiden Händen zum Fenster herausgeworfen haben

    Wer seine Familie schlecht macht, der macht sich selbst schlecht

  • Er mag auf manches Geld verzichtet haben. 'Geschenkt' ist es deswegen aber nicht. Macht, Einfluss, Dankbarkeit, Verbesserung der Verhandlungsposition zur Erreichung des Endziels (entscheidende Anteilsmehrheit), Denkmal in Hamburg....

    Folgt man dieser Argumentation, dann kann man auch jedes ehrenamtliche Engagement z.B. für hungernde Kinder in Afrika als eben nicht selbstlos/"geschenkt" diskreditieren, denn auch jeder Helfer hat seinen ureigenen Benefit. Das gute Gefühl, seinen Werten zu folgen, sich für eine ihm/ihr bedeutende Sache zu engagieren, auf der "richtigen Seite" zu stehen, soziale Anerkennung, formeller/informeller Einfluss und und und.


    KMK ist nicht die Ursache des Übels sondern letztlich nur ein herausstechendes Symptom der Krankheit. Die Ursache des seit Jahrzehnten - nicht erst seit 10 Jahren! - andauernden Niedergangs ist m.E., dass der HSV den Sprung in die Moderne zunächst verpasste und viel zu lange in der traditionell heimeligen deutschen Vereinsmeierei verblieb. Gepaart mit all der auch aus anderen Vereinen - das hat der Club keineswegs exklusiv! - Begleitmusik: Überproportionaler Einfluss "verdienter" Altmitglieder, Spielwiese für inkompetente Selbstdarsteller und Geschäftemacher, weitestgehende Abwesenheit von wirtschaft- und sportfachlicher Kompetenz.

    Das HSV-besondere an der Genese ist die Tatsache, dass eine relativ kleine Gruppe (Alt-SC) in der Vergangenheit viel zu lange ihren sozialromantischen sportpolitischen Idealen nachgejagt ist, satzungsbedingt erheblichen Einfluss hatte und ihre sportfachliche und steuerrechtliche Inkompetenz ungestört ausleben konnte. Dabei wurde, wie sich bei der Ausgliederungs-VV zeigte, der objektive Wille der weit überwiegenden Majorität über Jahre ignoriert und der ganze Club mit in eine Art Geiselhaft genommen. Das Ende von diesem Lied war die Inthronisation eines schon im Vorfeld eigentlich leicht als total überfordert und schwach identifizierbaren Beiersdorfer als VV. Es gelten eben auch hier die sattsam bekannten Weisheiten: Schwache Strukturen fördern schwaches Personal, und der Fisch stinkt immer am Kopf zu erst.


    Fakt ist, dass der Verein Anfang der 80'er zur absoluten europäischen Spitze gehörte und danach, unterbrochen von einer zwischenzeitlichen Rückkehr in die europäischen Top 20, systematisch abgewirtschaftet worden ist. An diesem Niedergang sind zuvorderst viele namhafte HSVer beteiligt gewesen, nicht KMK, auch wenn er sicher auch einen Anteil hatte.


    Natürlich muss man den Einfluss von KMK kritisch sehen. Natürlich ist ggf. die Sicherung der Lizenz/Liquidität über zweifelhafte Banken ebenfalls höchst problematisch. Und auch die offenbar angestrebte sofortige Rückkehr in die 1. Liga kann man problematisieren. Andererseits bleiben all die Besserwisser in der Regel jede Alternative schuldig. Denn auch wenn auch aus meiner Sicht grundsätzlich ein solider Aufbau zu favorisieren wäre, so ist ebenfalls Tatsache:

    1. Jedes Jahr 2. Liga wirft den Club um ca. 30 Mios zurück;

    2. eine Entschuldung und damit vorstellbare Emanzipation von KMK geht nur in der 1. Liga.

  • Also ganz ehrlich, Herr Kühne kann sich meinetwegen äußern wie er möchte. Am Besten tägliche, ach was stündliche, Statements! Das ist doch schon so inflationär, wer gibt denn da noch was drauf? (Außer die mopo)

  • Bloß keine Anteile mehr verkaufen ! Was haben wir denn bisher für die 20% bekommen ? Genau, im Vergleich zu anderen Vereinen Peanuts.


    KMK ist sicher ein Fan, aber er verbindet „Geld geben“ auch mit „was kriegen“.

    Und wenn es wie im Fall Volksparkstadion nur der Applaus von allen HSVern war !

    Wenn dem nicht so ist, was hindert ihn daran, schon jetzt die Rechte für weitere 5 Jahre zu kaufen, damit wir das Geld zum schuldenabbau nutzen können ?

    Die paar lumpigen Millionen hat er immer auf Tasche :)

    Beste Elf nach aktuellem Stand, 17.09.18:


    Pollersbeck - Santos, van Drongelen, Bates, Sakai - Mangala - Hwang, Holtby, Narey - Hunt - Lassoga

  • „HSV-Vorstandschef Bernd Hoffmann hat den Investmentplänen von Klaus Michael Kühne eine deutliche Absage erteilt. "Wir haben vor der Präsidentschaftswahl im Februar gesagt, dass wir das nicht wollen und daran hat sich auch nach der Wahl nichts geändert", sagte Hoffmann am Sonntag dem Abendblatt auf Nachfrage.“